Montag, 26. März 2018

Giftaffäre: Möglicherweise 130 Menschen Nervengift ausgesetzt

Durch den Anschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal könnten der britischen Regierungschefin Theresa May zufolge mehr als 130 Menschen dem verwendeten Nervengift ausgesetzt worden sein.

Theresa May
Theresa May - Foto: © LaPresse

Das sagte die Premierministerin am Montag im Parlament im London.

Demnach haben die britischen Behörden Informationen, wonach Russland in den vergangenen zehn Jahren Forschungen zum Einsatz von Nervengiften anstellte. Wahrscheinlich sei es dabei um Tötungen gegangen, sagte May.

Die britische Regierung macht Russland für den Angriff auf Skripal und seine Tochter verantwortlich. Die Regierung in Moskau weist dies zurück. Wegen der Attacke im südenglischen Salisbury wiesen zahlreiche westliche Länder am Montag russische Diplomaten aus.

apa/reuters

stol