Donnerstag, 30. April 2015

Girls and Boys Day in Brixen

Kommission für Chancengleichheit Brixen präsentiert 120 Schülerinnen und Schülern untypische Berufsbilder

Elda Letrari, Stadträtin, Monika Leitner, Vorsitzende der Kommission für Chancengleichheit, und Clownin Malona
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Elda Letrari, Stadträtin, Monika Leitner, Vorsitzende der Kommission für Chancengleichheit, und Clownin Malona

Der Brixner "Girls' and Boys' Day" ist einzigartig in Südtirol. Auch heuer wieder die Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen 120 deutschen und italienischen Mittelschülern auf anschauliche Weise, wie stark Stereotype die Berufswahl beeinflussen. Sie führen oft und besonders bei Mädchen dazu, dass bestimmte Berufskategorien und Wahlmöglichkeiten gar nicht erst in Betracht gezogen werden.

Die gerade in Südtirol noch auffallend ungleiche Verteilung zeigte Daniela Halbwidl von der Handelskammer in Bozen auf. Die Südtiroler Berufsstatistiken spiegeln eine ungleiche Geschlechterverteilung wider – es gibt klare Frauen- und klare Männerberufe.

Während der Großteil der Südtiroler Buben technische oder handwerkliche Berufe anstrebt, wählen Mädchen soziale Rollen und damit ein Leben lang geringere Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten.

Die heurige Veranstaltung wurde von "Clownin" Malona moderiert, deren Berufsbezeichnung es in der weiblichen Form noch nicht einmal gibt. Sie schaffte es, den Buben und Mädchen aus allen Brixner Mittelschulen bunt und einprägsam aufzuzeigen, dass die Berufswahl die eigenen Kompetenzen in den Mittelpunkt stellen sollten – und diese haben Buben und Mädchen gleichermaßen.

Fünf für ihr Geschlecht sehr untypische Berufsvertreterinnen stellten sich und ihre Arbeit den vor: Beautysalonmitarbeiter und Nageldesigner Herbert Brunner, Kaminkehrerin Evelyn Schaller, Elisabeth Roilo, Richterin am Oberlandesgericht, Fiorella Soprana, Direktorin einer großen Bankfiliale in Bozen, und Alessandra Tonelli, Kapitänin des CF Südtirol.

Die Zukunftskonferenz wird in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen organisiert.
Monika Leitner, die Vorsitzende der Kommission für Chancengleichheit Brixen: „Die Veranstaltung zielt heute noch auf die Schülerinnen und Schüler. In Zukunft streben wir eine Erweiterung auch auf die Eltern an, denn schließlich sind sie in einem großen Maße an der endgültigen Berufsentscheidung beteiligt und bestimmen damit den Lebensweg ihrer Kinder weitgehend mit.“

Der Brixner "Girls' and Boys' Day" ist einzigartig in Südtirol. Auch heuer wieder die Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen 120 deutschen und italienischen Mittelschülern auf anschauliche Weise, wie stark Stereotype die Berufswahl beeinflussen. Sie führen oft und besonders bei Mädchen dazu, dass bestimmte Berufskategorien und Wahlmöglichkeiten gar nicht erst in Betracht gezogen werden.

Die gerade in Südtirol noch auffallend ungleiche Verteilung zeigte Daniela Halbwidl von der Handelskammer in Bozen auf. Die Südtiroler Berufsstatistiken spiegeln eine ungleiche Geschlechterverteilung wider – es gibt klare Frauen- und klare Männerberufe.

Während der Großteil der Südtiroler Buben technische oder handwerkliche Berufe anstrebt, wählen Mädchen soziale Rollen und damit ein Leben lang geringere Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten. Die heurige Veranstaltung wurde von "Clownin" Malona moderiert, deren Berufsbezeichnung es in der weiblichen Form noch nicht einmal gibt. Sie schaffte es, den Buben und Mädchen aus allen Brixner Mittelschulen bunt und einprägsam aufzuzeigen, dass die Berufswahl die eigenen Kompetenzen in den Mittelpunkt stellen sollten – und diese haben Buben und Mädchen gleichermaßen.

Fünf für ihr Geschlecht sehr untypische Berufsvertreterinnen stellten sich und ihre Arbeit den vor: Beautysalonmitarbeiter und Nageldesigner Herbert Brunner, Kaminkehrerin Evelyn Schaller, Elisabeth Roilo, Richterin am Oberlandesgericht, Fiorella Soprana, Direktorin einer großen Bankfiliale in Bozen, und Alessandra Tonelli, Kapitänin des CF Südtirol.

Die Zukunftskonferenz wird in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen organisiert.

Monika Leitner, die Vorsitzende der Kommission für Chancengleichheit Brixen: „Die Veranstaltung zielt heute noch auf die Schülerinnen und Schüler. In Zukunft streben wir eine Erweiterung auch auf die Eltern an, denn schließlich sind sie in einem großen Maße an der endgültigen Berufsentscheidung beteiligt und bestimmen damit den Lebensweg ihrer Kinder weitgehend mit.“

Leitner Monika, Brixen

stol