Mittwoch, 22. Mai 2019

Herbert Dorfmann on Tour

Politik lebt von Debatten. Diesem Motto folgt EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann. Seit dem Markus-Markt in Auer am 25. April war er mit seinem Wahl-Informationsstand fast täglich in Südtirol unterwegs.

Foto: Veranstalter
Foto: Veranstalter

In 28 Ortschaften machte er bisher Halt, schüttelte Hände und beantwortete Fragen. Dabei entstanden anregende Gespräche und inspirierende Bilder. Dem konnten auch häufiger Regen und Minusgrade – unter anderem in Toblach – nichts anhaben.

Herbert Dorfmann freut sich über den Zuspruch und das Interesse der Menschen: „Nur wenn wir uns auf die Leute einlassen und ihnen zuhören, können wir politische Schwerpunkte in ihrem Interesse setzen“, sagt er. Informationsarbeit sei außerdem notwendig: Bei vielen Dingen des täglichen Lebens habe die EU ihre Hände im Spiel, aber gar einigen Menschen sei das nicht mehr bewusst.

„Die Tatsache, dass wir uns in Europa frei bewegen können und über eine gemeinsame Währung verfügen, ist inzwischen ganz normal geworden“, sagt der SVP-Politiker. Das sei einerseits gut so. Sensibilisierung tue trotzdem Not, denn um Demokratie, Menschenrechte und politischen Ausgleich müsse ständig gerungen werden.

Die Wahl am kommenden Sonntag werde zur Schicksalswahl, weil sich die Wählerinnen und Wähler zwischen einem Europa der Nationen und Einzelinteressen oder einem Europa der gemeinsamen Interessen und des Friedens entscheiden müssten. Für Südtirol liege die Antwort auf der Hand: Ein Nationalstaat, der sich abschottet, könne nie in unserem Interesse sein, betont Herbert Dorfmann. Er hat in den vergangenen zehn Jahren viele Menschen in Brüssel empfangen und ihnen die Brüsseler Abläufe und Wege der Politik erklärt. „Austausch ist alles“, betont der SVP-Politiker.

STOL zeigt die besten Bilder. 

stol