Dienstag, 08. März 2016

HGJ und lvh an der Mittelschule Latsch

Latsch – Dass es im Hotel- und Gastgewerbe und im Handwerk zahlreiche Berufsmöglichkeiten gibt, davon konnten sich kürzlich die Schüler der Mittelschule Latsch überzeugen. Die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und die Junghandwerker im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister (lvh) präsentieren im Rahmen der Berufsinformationskampagne die praktischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe und im Handwerk.

Die interessierten Schüler der Mittelschule Latsch bei der Präsentation der Berufe.
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Die interessierten Schüler der Mittelschule Latsch bei der Präsentation der Berufe.

Anhand einer Powerpoint-Präsentation und vier Kurzfilmen erörterte Silvia Winkler von der HGJ die vielseitigen Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe, die Karrierechancen und die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in Südtirol. Anschließend besichtigten die Schülerinnen und Schüler, die einen Beruf im Hotel- und Gastgewerbe erlernen möchten, das Hotel „Bergfrieden“ in Martell.

„Die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe sind abwechslungsreich und vielfältig. Jeder hat dabei die Möglichkeit seine Interessen und seine Kreativität auszuleben. Wichtig ist, dass man den Beruf mit Freude und Leidenschaft ausübt“, unterstreicht HGJ-Obmann Hannes Gamper.

Der lvh-Ortsobmann Andreas Nagl gibt den Jugendlichen anfänglich einen Einblick in die Situation des Handwerks im Untervinschgau: Die insgesamt 491 Betriebe im Bezirk bieten über 2000 Arbeitsplätze. In der Gemeinde Latsch gibt es ca. 100 Betriebe – in einem davon arbeitet Patrick Pedross, ein frischgebackener Bau- und Galanterie-Spengler. Er erzählte den neugierigen Jugendlichen von seiner Ausbildung, der kürzlich absolvierten Gesellenprüfung und seine Erfahrungen bei der Landesmeisterschaft, wo er den 3. Platz erreichte.

Im Anschluss durften die Schüler in drei verschiedene Betriebe der Gemeinde hineinschnuppern: der Mechatroniker im Autohaus Rinner veranschaulichte den neugierigen Schülern, wie komplex die Autowelt mittlerweile geworden ist. Nicht weniger vielfältig ist die Arbeit in der Zimmerei Pedross, wo die Schüler die überdimensionalen Werke bestaunen durften. Im Kosmetik- und Friseurstudio UJOY von Anita Gruber erhielten die Schüler einen Einblick in die Welt der Schönheitspflege.

 

HGJ, Bozen

stol