Sonntag, 31. Januar 2016

Ich habe Spaß, ganz sicher: Erfolgreiche Kampagne

An diesem Wochenende sollte das Finale der Sensibilisierungskampagne „Ich habe Spaß, GANZ SICHER“ auf der Schwemmalm in Ulten über die Bühne gehen. Wegen des Wetters wurde die Veranstaltung nun auf nächstes Wochenende verschoben. Doch das Team rund um Moderatorin Silvia Fontanive ist schon jetzt erfreut über den erfolgreichen Verlauf dieser landesweiten Initiative.

Im Bild das „GANZ SICHER“-Team: v.l. Ernst Messner, Silvia Fontanive, Much Kofler, Claudio Zorzi, Heini Marcher und Oskar Zorzi.
Im Bild das „GANZ SICHER“-Team: v.l. Ernst Messner, Silvia Fontanive, Much Kofler, Claudio Zorzi, Heini Marcher und Oskar Zorzi.

Frau Fontanive, Sie moderieren von Anfang an die Kampagne „Ich habe Spaß, GANZ SICHER!“. Welche Tipps können Sie als Moderatorin vermitteln?

Silvia Fontanive: Mit Experteninterviews und allgemeiner Aufklärung versuche ich am Mikrofon Kinder sowie Erwachsene zu erreichen. Die richtige Ausrüstung und Technik vor allem für Kinder ist besonders wichtig. Dies bedeutet: Für  Kinder, wie auch für Erwachsene, ist neben dem obligatorischen  Helm  auch ein Rückenschutz sehr empfehlenswert.  

Herr Zorzi, dabei geht es nicht nur um das Skifahren auf der Piste ... 

Oskar Zorzi: Genau. Besondere Aufmerksamkeit legen wir auf Suchübungen mit den Lawinenhunden sowie auf Übungen mit dem LVS-Gerät und mit Sonden, bei denen die Kinder selbst mitmachen dürfen. Die Skilehrer vor Ort begleiten die Teilnehmer mit kostenlosen Fahrten auf die Piste. Der Bergrettung im AVS und der Finanzpolizei ist es zudem sehr wichtig, den Kindern und Jugendlichen die Gefahren im freien Gelände zu vermitteln.  

Und was wird im Bereich „Erste Hilfe“ den kleinsten Skifahrern auf der Piste vermittelt? 

Fontanive: Wir zeigen etwa gemeinsam mit Flugrettungs-Koordinator Oskar Zorzi den Kindern auch, wie man einen Verletzten auf der Piste erstversorgt und abtransportiert. Eine besondere Auffälligkeit hat sich in den vergangenen Jahren bei Erwachsenen und Jugendlichen aus dem Ausland gezeigt: Viele wissen nicht, wen sie anrufen sollen, falls sie Hilfe in Südtirol benötigen, und dass die Notrufnummer 118 (daraus wird längerfristig die 112) anzuwählen ist. 

Frau Fontanive, Sie arbeiten dabei auch viel  mit Interviews mit den jeweiligen Berg- und Skiführern ...

Fontanive: Stimmt, das funktioniert sehr gut. Im Gespräch erklären diese Experten  vor Ort, wie man sich bei  Skitouren bzw. beim Freeriden richtig verhält. 

Herr Messner, nicht zu vergessen der „Service-Charakter“ dieser Kampagne ...

Ernst Messner: Allerdings. Weiters können die Besucher beispielsweise  die Bindungen ihrer Skier testen  und auch richtig einstellen lassen. Das sichere Rodeln mit der richtigen Ausrüstung wird ebenso den Kindern und Erwachsenen erklärt.  

Bei wem möchte  sich das Team der Sicherheitskampagne bedanken, bevor die Kampagne „Ich habe Spaß, GANZ SICHER!“ heute und am kommenden Wochenende in die Schlussrunde geht?

Fontanive: Der Dank gilt vor allem den Skigebieten und Skischulen, bei denen wir heuer zu Gast waren –  aber auch der Autonomen Provinz Bozen, Amt für Tourismus, dem Verband der Seilbahnunternehmer, der Landesberufskammer der Skilehrer, den Bergrettungsdiensten im AVS, CNSAS und der Finanzpolizei, den Berg- und Skiführern, dem Verein Sicher Rodeln der Berufsgemeinschaft der Sportgerätetechniker, dem gesamten „GANZ SICHER“- Team und den Unterstützern der Kampagne, Prinoth und Leitner Ropeways, sowie Senfter, Trenker und Käserei Sexten.

Bei ihnen allen möchte ich mich für die erfolgreiche  Zusammenarbeit  herzlich bedanken und allen Wintersportlern eine unfallfreie Wintersaison wünschen. Wir  freuen uns also, wenn uns  noch viele besuchen.

stol