Parteiinterne Divergenzen nagen an der Popularität des PD, die mit Konkurrenz auf der linken Seite rechnen muss. Die neugegründete linke Gruppierung Liberi e uguali um Senatspräsident Pietro Grasso könnte es bei der Wahl am 4. März auf 6,1 Prozent der Stimmen schaffen, ergab die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos.Zirca 34 Prozent der Befragten wissen demnach aber noch nicht, wen sie wählen werden bzw. wollen sich nicht an den Wahlen beteiligen.Laut der Umfrage bleibt der populistische Movimento Cinque Stelle mit 28,6 Prozent stärkste Einzelpartei in Italien. Auf Platz drei hinter dem PD landete die rechtskonservative Forza Italia des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi mit 16,3 Prozent.Die populistische Lega ist laut Umfrage viertstärkste Kraft mit 13,2 Prozent. Alle Mitte-Rechts-Kräfte könnten laut der Umfrage gemeinsam auf circa 36 Prozent der Stimmen kommen.Laut den Ipsos-Prognosen könnte die Mitte-rechts-Allianz zwar die Wahlen gewinnen, sie erhielte jedoch nicht die absolute Mehrheit im Parlament. Die Gefahr politischer Instabilität in der nächsten Legislaturperiode sei daher groß. Ein Kabinett aus Berlusconis Forza Italia und der Partito Democratico (PD) um Renzi betrachten viele politische Beobachter in Rom als einzige Möglichkeit, damit Italien regierbar bleibt. Das Duo Berlusconi-Renzi hatte 2013 gemeinsam die Regierung unter Enrico Letta unterstützt.apa