Samstag, 12. November 2016

Johnson kommt nicht zum EU-Sondertreffen wegen Trump-Wahl

Der britische Außenminister Boris Johnson nimmt nicht am EU-Sondertreffen am Sonntag teil, bei dem die Lage nach den US-Wahlen beraten werden soll.

Man sehe keinen Grund für ein zusätzliches Treffen, teilte ein Sprecher des britischen Außenministers Boris Johnson (im Bild) mit. - Archivbild
Man sehe keinen Grund für ein zusätzliches Treffen, teilte ein Sprecher des britischen Außenministers Boris Johnson (im Bild) mit. - Archivbild - Foto: © APA/AFP

Johnson, einer der Brexit-Wortführer in London, werde zum regulären Außenministertreffen am Montag kommen, sagte ein Außenamtssprecher. „Wir sehen keinen Grund für ein zusätzliches Treffen am Sonntag“, meinte der Sprecher am Samstag in London.

"Akt der Demokratie"

Mit Blick auf die Wahl des Republikaners Donald Trump zum US-Präsidenten fügte er hinzu, es handele sich um „einen Akt der Demokratie“. London werde mit der neuen Regierung zusammenarbeiten, um das Beste für Großbritannien zu erreichen.

Johnson hatte die Europäer zuvor ermahnt, die Trump-Wahl nicht allzu negativ zu sehen und sich nicht in Trübsal zu ergehen. Er war vor dem Brexit-Referendum im Juni einer der wichtigsten Wortführer, der für einen EU-Austritt Großbritanniens aus der EU eintrat.

dpa

stol