Freitag, 15. Mai 2015

Kandidaten vor Wahlen in Mexiko getötet

Rund drei Wochen vor den Regional- und Parlamentswahlen in Mexiko nimmt die Gewalt gegen Politiker zu. Im Bundesstaat Tabasco erschossen Unbekannte den Stadtratskandidaten der Regierungspartei PRI für die Ortschaft Huimanguillo.

Héctor Cruz López wurde getötet.
Héctor Cruz López wurde getötet.

Héctor Cruz López sei vor seinem Haus mit mindestens 20 Schüssen niedergestreckt worden, berichtete die Zeitung „Excélsior“ am Freitag.

Parteichef César Camacho schrieb auf Twitter: „Wir bedauern den Mord an unserem Kameraden Héctor Cruz López. Wir fordern Gerechtigkeit von den örtlichen Behörden.

Am Vortag war der Bürgermeisterkandidat der Oppositionspartei Morena in der Ortschaft Yurécuaro im Bundesstaat Michoacán getötet worden. Während eines Wahlkampfauftritts eröffneten Angreifer das Feuer auf Enrique Hernández. Anfang des Monats wurde der PRI-Bürgermeisterkandidat für Chilapa de Álvarez im Bundesstaat Guerrero erschossen.

Am 7. Juni werden in Mexiko alle 500 Abgeordneten auf Bundesebene, neun Gouverneure und Hunderte Bürgermeister gewählt.

dpa

stol