Dienstag, 19. Dezember 2017

Klausen offen für Neues und Faires

Rund 30 Menschen kamen zur Öffnung der 18. Tür des schokoladigen und fairen Adventskalenders sweet afFAIR nach Klausen: Gemeinsam mit Bürgermeisterin Maria Gasser Fink machten sie die Tür zum Weltladen in der Klausner Oberstadt auf.

Friedl Gantioler (Vorsitzender Weltladen Klausen), Johann Gasser (Vorstandsmitglied Weltladen Klausen), Verena Gschnell (oew-Organisation für Eine solidarische Welt), Alexa Brunner (Schauspielkollektiv binnen-I), Maria Gasser Fink (Bürgermeistern von Klausen), Brigitta Kerschbaumer (Mitarbeiterin Weltladen Klausen), Jasmin Anranter (Jugenddienst Unteres Eisacktal)
Badge Local
Friedl Gantioler (Vorsitzender Weltladen Klausen), Johann Gasser (Vorstandsmitglied Weltladen Klausen), Verena Gschnell (oew-Organisation für Eine solidarische Welt), Alexa Brunner (Schauspielkollektiv binnen-I), Maria Gasser Fink (Bürgermeistern von Klausen), Brigitta Kerschbaumer (Mitarbeiterin Weltladen Klausen), Jasmin Anranter (Jugenddienst Unteres Eisacktal)

Der 15. und bisher jüngste Weltladen Südtirols hat genau vor einem Monat zum ersten Mal geöffnet. Klausen heiße in Italienisch „Chiusa“ und lasse sich mit „geschlossen“ oder „verschlossen“ übersetzen, sagte die Bürgermeisterin. Im Gegensatz dazu beweise Klausen Tag für Tag, dass es offen für Neues und seit einem Monat auch für den fairen Handel sei. Diese Offenheit wünsche sie der Künstlerstadt weiterhin, erklärte Maria Gasser Fink.

7 Konzerne beherrschen den Welt-Schokoladen-Markt 

Derzeit beherrschen sieben Konzerne den weltweiten Schokolademarkt. Darauf verwies Verena Gschnell von der oew-Organisation für Eine solidarische Welt. Es sind dies Mondelez (Milka, Oreo), Nestlè (KitKat, Lion, Nesquik), Mars (Mars, Bounty, Snickers, m&m’s, Twix), Hersheys, Ferrero (kinder, nutella, duplo, ferrero rocher, hanuta), Lindt & Sprüngli und Storck (Merci, Dickmann’s, Riesen, Toffifee, Knoppers). Es liege an jedem und jeder einzelnen von uns zu entscheiden, ob wir die Gewinne dieser Konzerne noch weiter erhöhen wollen oder Kleinbauern und Genossenschaften mittels fairem Handel unterstützen möchten, sagte Maria Gasser Fink und lud die Anwesenden ein, sich für Letzteres zu entscheiden. Nur fairer Handel garantiere den Bauern und Bäuerinnen ein Einkommen über der Armutsgrenze und ein Leben von und Überleben mit ihrer Arbeit.

Affäre mit fairer Schokolade

Alexa Brunner vom Schauspielkollektiv binnen-I verwickelte die Anwesenden mit einem Theaterstück in eine Affäre mit fairer Schokolade. Anschließend fand ein Schaukochen von Schokolade mit gerösteten und geriebenen Kakaobohnen, mit Zucker und Kakaobutter statt. Die heißgerührte Schokolade wurde als Fondue mit frischen Früchten gereicht, dazu fair gehandelte Tafel- und Trinkschokolade.

Nächster Treffpunkt von sweet afFAIR ist am Dienstag, 19. Dezember in Eppan: Um 18 Uhr wird eine Tür am Rathausplatz geöffnet.

stol

stol