Samstag, 25. November 2017

Kuba und Nordkorea bekräftigen Partnerschaft

Einen Tag vor dem ersten Todestag von Revolutionsführer Fidel Castro haben Kuba und Nordkorea ihre guten Beziehungen bekräftigt.

Raul Castro empfing Ri Yong-ho. - Foto: APA (AFP)
Raul Castro empfing Ri Yong-ho. - Foto: APA (AFP)

Am Freitag empfing der kubanische Präsident Raul Castro den nordkoreanischen Außenminister Ri Yong-ho in Havanna. Das kubanische Staatsfernsehen berichtete von einem „brüderlichen Treffen”, bei dem die „freundschaftliche Bande zwischen den Nationen betont wurde”. 

Zuvor hatte der nordkoreanische Chefdiplomat bereits seinen kubanischen Kollegen Bruno Rodriguez getroffen. „Kuba will Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel”, sagte Rodriguez. „Nur durch Dialog und Verhandlungen kann eine dauerhafte politische Lösung erreicht werden.”

Kuba und Nordkorea hatten 1960 unter der Herrschaft von Fidel Castro und Kim Il-sung ihre diplomatischen Beziehungen aufgenommen.

Kaum noch Verbündete

Die Regierung in Pjöngjang hat international kaum noch Verbündete. Zuletzt hatte Nordkorea mehrfach Raketen sowie Anfang September eine weitere Atombombe getestet und damit erneut gegen UNO-Resolutionen verstoßen.

Am Montag setzten die USA das Land wieder auf die Liste der Terror-Unterstützerstaaten.

apa/dpa

stol