Montag, 14. November 2016

KVW Schlanders: Soziale Themen im Blick

Seniorenwohnungen, Flüchtlinge, Krankenhaus. All diese Themen werden im Vinschger Hauptort heiß diskutiert. So auch bei der Jahresversammlung der KVW Ortsgruppe Schlanders.

KVW-Obmann Heinrich Fliri (im Vordergrund) und Bürgermeister Dr. Dieter Pinggera bei der KVW-Jahresversammlung in Schlanders (Foto: Josef Bernhart)
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KVW-Obmann Heinrich Fliri (im Vordergrund) und Bürgermeister Dr. Dieter Pinggera bei der KVW-Jahresversammlung in Schlanders (Foto: Josef Bernhart)

Was es heißt, aktuelle soziale Themen zu diskutieren, zeigte die Jahresversammlung der KVW Ortsgruppe Schlanders. Kaum einzubremsen waren die zahlreich Anwesenden im Schlanderser Gamperheim, als es um Fragen an die Referentinnen und Referenten ging. Bürgermeister Dr. Dieter Pinggera hatte zuvor einen umfassenden Überblick gegeben, worüber in der Gemeinde gesprochen und entschieden wird. Von den Seniorenwohnungen bis hin zu den Flüchtlingen.

Insbesondere das Thema der ankommenden Flüchtlinge wird derzeit intensiv diskutiert. Es gibt viel an Hilfsbereitschaft, aber auch Ängste. Schlanders könne nicht die Weltpolitik beeinflussen, aber sehr wohl vor Ort helfen, so Bürgermeister Pinggera. Das Ehrenamt leiste hier einen wertvollen Beitrag und biete vielfältige Integrationsmöglichkeiten an. Beispielsweise durch Freizeit- und Sportangebote, das Erklären der Traditionen und sinnvolle Beschäftigung. Dem KVW dankte Dieter Pinggera dafür, stets verlässlicher Partner zu sein, wenn es um soziale Themen im weitesten Sinne geht. Ein gutes Beispiel sind alle Aktionen um das Krankenhaus Schlanders. Die Initiative „Ein Herz für die Peripherie“ hat gezeigt, wie man sich gemeinsam und auf positive Weise für den Erhalt der medizinischen Grundversorgung im Tal stark machen kann.

Die Jahresversammlung der KVW Ortsgruppe Schlanders am 12. November 2016 wurde von Ortsobmann Heinrich Fliri geleitet. Er dankte seinem Ausschuss, allen Mitgliedern und unterstützenden Institutionen für die gute Zusammenarbeit und schloss mit den Worten: „Je größer eine Gruppe ist, umso mehr Gewicht haben wir, um uns für die Belange der Sozialschwachen einzusetzen und das gesellschaftliche Leben mitzugestalten.“

KVW, Schlanders

stol