Dienstag, 24. Januar 2017

Mexiko zieht rote Linien für Verhandlungen mit USA

Die Mauerpläne von US-Präsident Donald Trump und deutliche Abstriche beim Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) sind für Mexiko nicht akzeptabel.

Macht sich bei Mexiko unbeliebt: US-Präsident Donald Trump
Macht sich bei Mexiko unbeliebt: US-Präsident Donald Trump - Foto: © LaPresse

„Es gibt klare rote Linien, die wir von Anfang an festlegen“, sagte der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo am Dienstag vor den Verhandlungen mit der neuen US-Regierung.

So dürfe es keine Verschlechterung für Mexiko bei den NAFTA-Bedingungen geben. Auch Trumps Pläne, Mexiko für seine geplante Grenzmauer zahlen zu lassen, wären ein Grund, die Gespräche abzubrechen, sagte der Ressortchef im Fernsehsender Televisa.

Am Mittwoch und Donnerstag treffen sich Guajardo und Mexikos Außenminister Luis Videgaray in Washington mit engen Beratern von Trump zu ersten Gesprächen. Es dürften harte Verhandlungen werden. Auf der Agenda stehen Handel, Sicherheit und Migration. Trump hatte angekündigt, Millionen Einwanderer ohne Aufenthaltsberechtigung abzuschieben. Zudem drohte er US-Unternehmen, die ihre Produktion nach Mexiko verlegen, mit hohen Importzöllen.

apa

stol