Dienstag, 05. Januar 2016

Neujahresempfang: 15 Jahre Kolpinghaus

Bernhard Paris, Vorsitzender von Kolping Meran hatte zum Neujahrsempfang geladen, Mitglieder, Freunde, Nachbarn und Vertreter aus Politik, Vereinen und Sport kamen.

Das Kolpinghaus in Meran
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Das Kolpinghaus in Meran

Im fernen Jahre 1854 liegen die Wurzeln von Kolping in Meran. Damals wurde das erste Gesellenhaus in der Postgasse eröffnet. Über "Kolpings Traum - unser Auftrag" referierte Msgr. Christoph Huber, Landespräses von Kolping Bayern. 

Das ehemalige Hotel Regina wurde zum Kolpinghaus umgebaut und am 7. Juli 2001 feierlich eingeweiht. Das alte Gesellenhaus bot keine Erweiterungsmöglichkeiten und das Hotel Regina in Obermais stand zum Verkauf. Präses Dr. Josef Ungericht gelang ein Immobilientausch und schuf so die Voraussetzungen für Übersiedelung und Umbau. Luis Platter, der über Jahre als Vorsitzender das Kolpinghaus leitete, brachte gemeinsam mit Geschäftsleiter Alexander Laner Leben in das Haus und schuf eine solide, wirtschaftliche Basis. Heute verfügt das Kolpinghaus Meran über 50 Hotelbetten, 90 Heimplätze und ist zu einem beliebten Treffpunkt der Obermaiser Bevölkerung geworden.

Präses Huber führte in seinem Impulsreferat aus, dass es für junge Mensch keineswegs selbstverständlich sei, den Beruf zu erlernen, der den eigenen Vorstellungen oder dem Ausbildungswunsch entspricht. Ein Studienplatz oder ein Lehrplatz liegen oft weit entfernt und Unterbringungsmöglichkeiten sind teuer. Hier wollen Kolpingsheime helfen.

Ein "offenes Haus" für Jung und Alt 

Bernhard Paris, Vorsitzender von Kolping Meran e.V., zeigte sich erfreut, dass das Kolpinghaus zu einem "offenen Haus" für Jung und Alt geworden ist. Zudem ist die Kolpingsfamilie Meran als Kindertreff, Kreativ- und Seniorengruppe das ganze Jahr über in eigenen Räumen aktiv, bemerkt Paris.

Im Mittelpunkt, neben Vereinstätigkeit und Gastronomie steht die Renovierung eines angrenzenden, kürzlich erworbenen Gebäudes. Daraus soll noch 2016 ein Kolping Wohnheim werden und kurzzeitige Unterbringungen für Erwachsene bieten. Stadträtin Gaby Strohmer interessierte sich noch vor Ort über das laufende Genehmigungsverfahren.

Kurt Egger, Vorsitzender von Kolping Südtirol, ging bei seinen Grußworten auf die Kolpingidee in der heutigen Zeit ein.

Mit den Klängen von Nartan Savona, einem Umtrunk und Rosen für die Damen fand der Neujahrsempfang seinen geselligen Ausklang.

stol