<P><p class=" text-left">In Tokio erklärte Regierungssprecher Yoshihide Suga, die Rakete dürfte die Ausschließliche Wirtschaftszone Japans im Meer getroffen haben.</p><p class=" text-left">Der Raketenabschuss gefährde Flugzeuge und Schiffe, sagte Suga, der scharfen Protest gegen die neuerliche Provokation Nordkoreas äußerte. Berichte über Schäden gebe es vorerst nicht.</p><p class=" text-left">Mehrere UNO-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von Raketen, die je nach Bauart auch Atomsprengköpfe tragen können. Mit dieser Rakete hat Pjöngjang allein im Mai bereits drei Raketen abgefeuert.</p><p class=" text-left"><b>G7 ruft Nordkorea zu Stopp auf</b></p><p class=" text-left">Erst am Samstag hatte die Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten Nordkorea eindringlich aufgerufen, seine Atom- und Raketenprogramme „vollständig, nachprüfbar und unumkehrbar“ zu stoppen. In der Abschlusserklärung ihres Gipfeltreffens auf Sizilien ruft die G7 die Weltgemeinschaft auf, ihre Anstrengungen zur Umsetzung entsprechender UNO-Resolutionen zu „verdoppeln“.</p><p class=" text-left">Die kommunistische Führung in Nordkorea hat seit dem vergangenen Jahr Atomversuche und zahlreiche Raketentests durchführen lassen, durch die sich vor allem Südkorea und das G7-Mitglied Japan bedroht fühlen. US-Präsident Donald Trump hat im Gegenzug einen Militärschlag gegen das ostasiatische Land nicht ausgeschlossen.</p><p class=" text-left">Nach Darstellung des südkoreanischen Militärs wurde die Rakete am Montag in der Nähe der nordkoreanischen Küstenstadt Wonsan gestartet. Das Projektil sei in östlicher Richtung geflogen.</p><p class=" text-left">apa/dpa/reuters</p></P>