Mittwoch, 17. Januar 2018

Österreichischer Kanzler Kurz verteidigt Koalition mit FPÖ

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die Koalition mit der FPÖ verteidigt. Kurz sagte am Mittwoch in der ARD-Talksendung „Maischberger“, er habe den Eindruck, dass die FPÖ bereit sei, sich an das Regierungsprogramm zu halten. Und dieses Programm habe eine „klar proeuropäische Handschrift“.

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Angesprochen auf die Vergangenheit von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am rechten Rand sagte Kurz, es sei richtig, kritisch hinzusehen. Man müsse Politikern aber auch eine Chance geben, sich zu entwickeln.

Strache selbst habe von „Jugendsünden“ gesprochen. Für ihn sei der Blick nach vorne relevant. Er habe aber „rote Linien“, sagte Kurz, ohne Einzelheiten zu nennen. Der 31-Jährige ÖVP-Chef steht wegen der Koalition mit der FPÖ international in der Kritik.

dpa

stol