Immer, wenn ein Jahr sich dem Ende zuneigt und die letzten Dezembertage ins Land ziehen, wird auch ein mehr oder weniger verhaltener Blick über den Silvesterabend hinaus immer wahrscheinlicher. Vorsätze werden zurecht gelegt, Wünsche formuliert und Pläne geschmiedet.Doch während den meisten dieser Gedanken noch etwas Vages und Unbekanntes innewohnt, lässt sich mit einem bestimmten Blick auf den Kalender bereits jetzt eine Übersicht über das (Urlaubs)Jahr 2016 gewinnen. Ein Jahr, dessen Position der staatlichen und gesetzlichen Feiertage nicht zuletzt auch die ein oder anderen Brückentage - sogenannte "Ponti" - zulässt.Mehrere verlängerte Wochenenden in der ersten JahreshälfteGleich zu Beginn wartet das Kalenderjahr 2016 mit einem verlängerten Wochenende auf, da der Neujahrstag auf einen Freitag fällt. Nach dem 3. Januar dürfte es dann aber für viele eine - wenn auch kurzfristige - Rückkehr an den Arbeitsplatz geben, bevor am 6. Januar, einem Mittwoch, mit dem Dreikönigstag der nächste Feiertag ins Haus steht. Ist der Staatsfeiertag am 25. April 2015 an einem Samstag beinahe untergegangen, so fällt er im kommenden Jahr auf einen Montag, sodass zumindest wiederum ein längeres Wochenende eingeplant werden kann. Weniger erfreulich zeigt sich hingegen die Lage des 1. Mai, der 2016 auf einen Sonntag fällt und damit einen zusätzlichen freien Tag sprichwörtlich versenkt. Möglichkeit zu einigen Brückentagen ab Mitte des Jahres Wer bisher vergebens auf die Möglichkeit zum Einschub einiger Brückentage gewartet hat, der dürfte spätestens ab der Mitte des Jahres auf seine Kosten kommen. Der Tag der Republik am 2. Juni fällt auf einen Donnerstag, der Allerheiligentag (1. November) auf einen Dienstag und der 8. Dezember (Maria Empfängnis) wiederum auf einen Donnerstag.Der 15. August (Hochunserfrauentag) ist 2016 derweil ein Montag und lässt ein weiteres freies verlängertes Wochenende zu.Im Schaltjahr 2016 wartet der längste mögliche AdventWährend sich jene Menschen, die einst in einem Schaltjahr am 29. Februar das Licht der Welt erblickten, 2016 endlich wieder auf einen richtigen Geburtstag freuen können, sind mit den beiden höchsten kirchlichen Feiertagen weitere besondere Situationen verbunden. Der Ostersonntag wird im kommenden Jahr bereits am 27. März, einem der frühestmöglichen Termine gefeiert, während die Adventszeit niemals länger dauern kann, als 2016. Da der Heilige Abend auf einen Samstag fällt, wird der vierte Adventsonntag bereits beinahe eine ganze Woche früher angesetzt, weshalb die Zeit des Wartens auf das Weihnachtsfest schon am 27. November beginnt.stol/deb