Mittwoch, 27. Februar 2019

5 Tipps zum Frühlingsbeginn

Winter ade – und den meisten tut es gar nicht weh, wenn die dunkle und kalte Jahreszeit vorbei ist. Wenn die Frühlingssonne die grauen Wolken verjagt, zieht es Viele ins Freie. 5 Tipps für den Start in den Frühling.

Was gibt es Schöneres als ein Picknick?
Was gibt es Schöneres als ein Picknick? - Foto: © shutterstock

Picknicken

Picknick klingt nach sommerlich-leichten Häppchen. Doch wie sieht die vorfrühlingshafte Version aus? „Herzhaft“, erklärt Kochbuchautorin Margit Proebst. Für das deftigere Picknick empfiehlt sie Salate im Bügelglas. „Damit ist alles perfekt portioniert und macht eine Schüssel überflüssig“, sagt Proebst und schlägt als Inhalt etwa einen Kichererbsensalat vor – mit getrockneten Tomaten, Rucola und einem Sesamdressing aus Tahini-Paste, Joghurt, Cayennepfeffer und Zitrone.

In der Mode wird's orange 

Orangefarbene Kleidung liegt diesen Frühjahr und Sommer im Trend. Besonders Menschen mit einem dunkleren Teint steht die knallige Farbe ausgezeichnet. Wer hingegen einen blassen oder rötlichen Teint hat, sollte vorsichtig sein. Denn durch einen falschen Orange-Ton, etwa einem verwässerten Orange, kann man schnell noch blasser wirken, erklärt die Modeberaterin Sonja Grau aus Ulm. Sie rät Menschen mit einem helleren Hautton deshalb, das Orange mit anderen Farben zu brechen – etwa mit einem gemusterten Schal.

Junge Frühblüher jetzt sähen 

Wer im Frühling junge Pflänzchen aussäen will, muss bei der Anzucht einiges beachten. Damit die Saat zu Hause zügig keimt und später gut wächst, ist unter anderem die richtige Temperatur entscheidend. Darauf macht die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) aufmerksam. Gärtner sollten immer auf die Temperaturangaben auf der Verpackung achten. Denn ist es zu kühl, besteht die Gefahr von Fäulnis. Ist es hingegen zu warm, können die Jungpflanzen zu dünn und lang wachsen. Zum Keimen brauchen viele Fruchtgemüse Temperaturen zwischen 22 bis 25 Grad und zum Wachsen etwa 16 bis 20 Grad. Salate sind da eine Ausnahme: Sie benötigen zum Keimen Temperaturen unter 16 Grad.

Allergiker leiden unter den ersten Pollen 

Heuschnupfen vermiest so manchem die Freude über den anstehenden Frühling. Langfristig behandeln lässt er sich mit einer Immuntherapie oder Hyposensibilisierung. Die empfiehlt sich schon bei einer Rhinitis – also noch bevor daraus Asthma wird, erklärt Carsten Schmidt-Weber, Professor an der Technischen Universität München und Leiter des Zentrums für Allergie und Umwelt (ZAUM). Zur Behandlung der Symptome gibt es Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen. Diese Anti-Histaminika haben jedoch Nebenwirkungen – allen voran Müdigkeit. „Das lässt sich vielleicht umgehen, indem man sie abends einnimmt“, sagt Schmidt-Weber. Zudem seien Alternativen wie Kortison-Sprays gegen Heuschnupfen inzwischen auch rezeptfrei erhältlich.

Wirklich aus dem Weg gehen können Betroffene den Erregern im Alltag kaum. „Es kann aber Methoden geben, die im Einzelfall helfen“, so Schmidt-Weber. Abendliches Haarewaschen kann zum Beispiel nützlich sein, oder die am Tag getragenen Klamotten nicht im Schlafzimmer zu lagern. Oder man lüftet nur mit gekipptem Fenster, um möglichst wenig Pollen in die Wohnung zu lassen. Hier gilt im Zweifel: ausprobieren.

Ein letztes Mal die Pisten heruntersausen

Wenn der Frühling schon in der Luft liegt, ist die Skisaison längst noch nicht vorbei. Im Gegenteil: Die Bedingungen auf der Piste sind oft noch gut, dazu gibt es viel Sonne und angenehme Temperaturen. Zum Ende der Saison sind zudem weniger Wintersportler unterwegs, wie der Deutsche Skiverband (DSV) erklärt. Die Schlangen an den Liften sind nicht so lang.

Die Verhältnisse können jedoch schwieriger sein: Morgens sind die Pisten durch den Nachtfrost oft noch hart, so dass scharfe Ski-Kanten wichtig sind. Nachmittags weicht der Schnee auf und wird sulzig. Dies laugt den Belag der Ski aus. Deshalb häufiger mit Wachs nachbearbeiten, raten die Experten.

dpa/stol

stol