Darin geht es um eine Mordserie an Roma-Familien in Ungarn. Der Preis wurde von Schauspielerin und Jurymitglied Birgit Minichmayr überreicht. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.Die Publikumspreise in der Sektion Panorama gingen an den serbischen Spielfilm „Parada“ und die amerikanische Doku „Marina Abramovic: The Artist is Present“.Der Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater ging an den französischen Bärenanwärter „A moi seule“ („Coming Home“) von Frederic Videau. Die Ökumenische Jury entschied sich in der Wettbewerbs-Kategorie für „Cesare deve morire“ („Caesar Must Die“) von Paolo und Vittorio Taviani, die Geschichte einer Shakespeare-Inszenierung in einem römischen Gefängnis.Christian Petzolds DDR-Geschichte „Barbara“ mit Nina Hoss, einer der Bärenkandidaten, holte den Preis der Leserjury der „Berliner Morgenpost“. Die „Tagesspiegel“-Jury kürte „La demora“ („The Delay“) von Rodrigo Pla zum Gewinner.Die Jury Dialogue en perspective würdigte mit ihrem Preis „This Ain't California“, Marten Persiels Doku über eine Skater-Clique in der DDR. Den DAAD-Kurzfilmpreis bekam „The Man that Got Away“ von Trevor Anderson.Die 62. Berlinale endet nach der Verleihung der Goldenen und Silbernen Bären am Sonntag mit einem Kinotag. Dabei werden noch einmal ausgewählte Filme gezeigt. Das Publikum sei auch dieses Jahr wieder in die Kinos geströmt, bilanzierte das Festival am Samstag. 300.000 Karten wurden verkauft.apa/dpa