Ob Vögel, Kleintiere, Katzen oder Hunde – die Silvesternacht sollten Haustiere möglichst in einem ruhigen, abgedunkelten Raum verbringen, damit Lärm und Lichteinfall gedämmt werden. Wer keine Rollläden besitzt, kann die Fenster mit Decken oder Leintüchern etwas verdunkeln. Musik oder der Fernseher können die Lautstärke des Feuerwerks etwas übertönen und die Tiere dadurch ein wenig beruhigen.<BR /><BR />Hunde und Katzen sollten einen gemütlichen Kuschelplatz in einem Raum erhalten, der nicht direkt an der Straße liegt. Katzen wählen ihren Schlafplatz oft selbst und bevorzugen dabei höhlenartige Verstecke. Falls solche noch nicht vorhanden sind, kann unter dem Bett mit Kissen und Decken eine Höhle entstehen. Wer die Möglichkeit hat, kann der Katze freie Wahl zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer lassen. Katzen verstecken sich bei der Silvesterknallerei auch gerne in einem Schrank zwischen Kleidung, Decken und Co. <BR /><BR />Freigängerkatzen sollten sicherheitshalber spätestens ab dem Morgen des 31. Dezember nicht mehr hinausgelassen werden. Zum einen, weil sie durch Böller in Panik geraten und davonlaufen könnten, zum anderen, weil Raketen und Co. auch schnell gefährlich für die Samtpfoten werden können. <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/video/media/feuerwerk-was-sagen-tierschuetzer-und-umweltschuetzer-dazu" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Video: Was Tierschützer und Co. zum Feuerwerk sagen</a><h3> Mit Hunden durch die Silvesternacht</h3>Hunde sollten kurz vor, während und nach Silvester möglichst nie alleine zu Hause sein. In der Silvesternacht kann ein großer Kauknochen oder ein mit Futter gefülltes Kauspielzeug Stress reduzieren. Idealerweise beschäftigt sich der Hund während der gesamten Knallerei mit diesen Sachen und bekommt sie dadurch mit etwas Glück nicht richtig mit.<BR /><BR />Dies ist vor allem auch für Hunde wichtig, die ihr erstes Silvester erleben. So haben sie die Chance, diese Nacht als etwas Positives abzuspeichern. Wird abgewartet, wie der Hund auf den Krach reagiert, kann es gut sein, dass er den Schock seines Lebens bekommt und der Halter dann mühsame Nacharbeit leisten muss, damit der Hund in den folgenden Silvesternächten nicht völlig panisch wird…<BR /><BR />In den Tagen rund um Silvester muss der Hund beim Spazierengehen immer angeleint bleiben. Die Gefahr, dass er sich bei einem Knall erschreckt und davonläuft, ist einfach zu groß – selbst, wenn er eigentlich nicht ängstlich ist.<BR /><BR />Wer einen ängstlichen Hund hat und noch keine Vorkehrungen (Desensibilisierung, Thundershirt etc.) für Silvester getroffen hat, kann Bachblüten Rescue Tropfen (für Kinder!) besorgen. Diese können eine Stunde vor Mitternacht oder am Tag ins Futter gegeben werden und unterstützend helfen. Finger weg von anderen Medikamenten, die den Hund entspannen sollen. Sie bewirken nur, dass der Körper des Hundes wie gelähmt ist, der Geist ist aber wach und bekommt alles zu 100 Prozent mit.<BR /><BR />Auch den Hund mit seiner Angst komplett zu ignorieren ist nicht gut: Der Hund lernt so nämlich nur, dass sein Mensch ihn nicht versteht, er ihm nicht vertrauen kann und somit nicht sicher bei ihm ist. <BR /><BR />Für Hunde, die gerne Auto fahren, ist es ideal, den Silvesterabend mit Autofahren zu verbringen. Wer einige Stunden vor Mitternacht losfährt und ein ruhiges Plätzchen aufsucht, kann abwarten, bis das Schlimmste vorüber ist und dann wieder nach Hause fahren. Für nächstes Jahr gilt: am besten bereits einige Wochen oder sogar Monate vor Silvester mit den Vorbereitungen auf die Angstnacht beginnen.<BR />