Donnerstag, 25. Januar 2018

Dem Gamsbock hinterher: So nicht!

Die großen Schneemassen machen nicht nur dem Menschen, sondern auch der Tierwelt zu schaffen: Das Video eines Wintersportlers, der einen Gamsbock mit den Skiern verfolgt, zeigt, wie man sich NICHT verhalten sollte.

Der Gamsbock wird durch den neugierigen Tourengeher durch den Tiefschnee gehetzt. - Foto: Screenshot
Der Gamsbock wird durch den neugierigen Tourengeher durch den Tiefschnee gehetzt. - Foto: Screenshot

Gesperrte Straßen, Lawinen, von der Außenwelt abgeschnittene Dörfer: Die großen Schneemassen bereiten derzeit nicht nur in Südtirol, sondern auch in Österreich, Italien und Frankreich Probleme. Doch nicht nur der Mensch leidet unter den Schneemassen, auch die Wildtiere leben derzeit unter erschwerten Bedingungen. 

Gerade in Zeiten wie diesen muss der Mensch noch rücksichtsvoller mit der Tierwelt umgehen. So hat der Jagdverband am Mittwoch bei der zuständigen Landesbehörde die Aufhebung des generellen Fütterungsverbotes für Rotwild beantragt. Damit könnte das Wild die Zeit der größten Nahrungsknappheit überbrücken.

Mit den Skiern dem Tier hinterher

Doch auch sonst sollte man den geschwächten Tieren Rücksicht entgegenbringen. Ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte, zeigt dieses Video: Zu sehen ist ein Wintersportler, der bei der Abfahrt im Tiefschnee auf einen Gamsbock trifft. Das Tier hat sichtlich Schwierigkeiten, sich durch den hohen Schnee zu bewegen und wirkt durch den Beobachter aufgeschreckt.

Dieser lässt jedoch nicht locker und verfolgt das gehetzte Tier eine Weile, stets das Handy in der Hand. Kein Beispiel dafür, wie Mensch und Tier in diesen außergewöhnlichen Zeiten miteinander leben sollten.

stol

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stol