Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna. <b>von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Wenn einleitend in der gebotenen Kürze von steilen Felsflanken die Rede ist, so handelt es sich im Ganzen gesehen um die mächtigen Porphyrwände, die das schluchtartige Brantental auf seiner Sonnenseite begrenzen. Entlang von begehbaren, meist mit Flaumeichen oder Kleinvegetation bewachsenen Absätzen haben die Alpenvereinsleute von Leifers im Jahr 1975 hier alte Pfadspuren erneuert, markiert und teilweise mit Seilsicherungen versehen und damit den südlichsten Teil des nordwärts bis nach Bozen führenden Leiferer Höhenweges geschaffen.<BR /><BR />Um die Begehung dieser besonders bekannten und beliebten Strecke in Form einer Rundtour zu gestalten, schlage ich vor, von Leifers auf dem eindrucksvollen und umfassende Ausblicke bietenden alten Pflasterweg zum Gehöft Untersteiner mit seiner Kapelle aufzusteigen, wo wir den Höhenweg betreten und ihm dann südwärts folgen. Unter mächtigen Kastanienkronen und mistelbewachsenen Weißtannen führt der zunächst noch breite und von Zäunen gesäumte Weg durch Wiesen und an den Höfen Obersteiner, Brunner und Hochegger vorbei.<BR /><BR />Wir befinden uns hier noch auf der nicht allzu steilen Seite des Etschtals, doch nach dem erwähnten Hochegger biegt der Weg plötzlich in die riesige Felsflanke des Brantentals hinein. Und ab da ist der Höhenweg nur noch sehr schmal und streckenweise sogar so felsig und ausgesetzt, dass er mit Seilgeländern und Steighilfen versehen werden musste. <BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1006886_image" /></div> <BR /><BR />Schließlich aber nimmt uns steiler Wald auf, in dem kleine Mauerreste an die einst hier betriebene Köhlerei erinnern. Und dann sind wir beim Gasthaus Schwabhof, der Höhenweg liegt hinter uns. <BR /><BR />Was bleibt, ist der knapp einstündige Gang durch das Brantental hinaus nach Leifers – unter den himmelhohen Felswänden und an einzelnen Häusern vorbei dem Sträßchen folgend –, und zuletzt noch ein Abstecher zum Kirchlein auf dem Peterköfele, wo auch Reste der einstigen Burg Lichtenstein erhalten sind. <BR /><h3> Das Peterleköfele</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1006889_image" /></div> <BR /><Titel_klein_unterstrichen><BR /></Titel_klein_unterstrichen> Kurz bevor wir beim Abstieg Leifers erreichen, zweigt beim Haus Emmaus links der alte gepflasterte Weißensteiner Pilgerweg ab. Er führt in knapp 10 Minuten hinauf zum Peterköfele, einer Kuppe, die das romanische, weithin sichtbare Peterskirchlein sowie spärliche Reste der einstigen Burg Lichtenstein trägt. Diese ging später zugrunde, ihre Kapelle aber blieb erhalten.<BR /><h3> Die Tour im Überblick</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1006892_image" /></div> <BR /><BR /><Gotham_Bold>Wegverlauf:</Gotham_Bold> In Leifers (258 m) vom Bereich Pfarrkirche (Parkplätze) ein Stück auf der Straße hinauf in Richtung Brantental, nahe dem Hotel Grüner Baum (287 m; Bushaltestelle) links abzweigend mit Markierung 11 kurz auf Höfestraße und dann stets auf dem alten Pflasterweg in 1 <EinHalb></EinHalb> Std. hinauf zum Gehöft Untersteiner (741 m) und damit zum Leiferer Höhenweg (breiter Höfeweg, Mark. 12). Auf diesem rechts ab, leicht ansteigend südwärts an den Höfen Obersteiner und Brunner vorbei zum Hochegger (875 m), wo der breite Weg endet und wenig später der Höhensteig ins Brantental einbiegt (stets Markierung 12). Nun anfangs teilweise leicht aufsteigend und später absteigend in langer Querung durch die Steilhänge ostwärts (mehrere ausgesetzte oder felsige Stellen mit fixen Halteseilen) und zuletzt kurz durch Wald leicht absteigend zum Gasthaus Schwabhof (795 m; ab Steinerhöfe 1 <EinHalb></EinHalb> Std., ab Hochegger ca. 1 Std.). Nun auf der Zufahrtsstraße und auf rechts abzweigendem Weg hinunter zur Brantentalstraße und dieser folgend in mäßigem Abstieg und vorbei an einzelnen Häusern hinaus nach Leifers (ab Schwabhof gut 1 Std.; kurz vor Leifers evtl. Abstecher links hinauf zum Peterköfele, 10 Min.).<BR /><BR /><Gotham_Bold>Höhenunterschied:</Gotham_Bold> ca. 700 m<BR /><Gotham_Bold>Gesamtgehzeit:</Gotham_Bold> 4 Std.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Orientierung und Schwierigkeit:</Gotham_Bold> Die einstündige Querung vom Hochegger bis zum Schwabhof hoch über dem Brantental verlangt Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit; der Rest ist problemlos.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Wanderkarten 1:50.000:</Gotham_Bold> Kompass, Blatt 54 (Bozen) - <Gotham_Bold>1:25.000:</Gotham_Bold> Tabacco, Blatt 049 (Südtiroler Weinstraße)<BR /><BR /><BR /><BR />