Dienstag, 06. November 2018

Dieses Foto rührt die Welt zu Tränen

Das Foto der kleinen Sophia aus Großbritannien sorgt derzeit für Fassungslosigkeit im Netz. Was mit dem kleinen Mädchen passiert ist, erfahren Sie hier.

Sophia im Krankenhaus. - Foto: Facebook/Carrie Golledge
Sophia im Krankenhaus. - Foto: Facebook/Carrie Golledge

Carrie Golledge, Mutter der 6-jährigen Sophia, veröffentlichte kürzlich dieses Foto ihrer kleinen Tochter auf Facebook. Das Bild zeigt das Mädchen im Krankenhaus und rührt die Menschen in aller Welt zu Tränen. 

Erschreckendes Facebook-Foto  

Sophia liegt zusammengekauert unter einer Decke auf einem Krankenhausbett, wirkt verloren und verletzlich. Neben ihr stehen Spuckeimer, das kleine Mädchen musste sich einige Male übergeben. Außerdem hat man sie bereits an Geräte angeschlossen - doch was steckt dahinter? 

Mobbing machte Mädchen krank

„Das ist es, was Mobbing anrichtet. Das ist meine 6 Jahre alte Tochter, die genau deswegen im Krankenhaus gelandet ist“, schreibt Carrie Golledge unter das Foto. Eine angebliche Freundin habe sie über Monate fertig gemacht, beschimpft und geärgert.

Irgendwann war es einfach zu viel, der Körper des jungen Mädchens machte den Psycho-Terror nicht mehr mit. Die ganze Nacht habe sie geweint und heftigste Magenschmerzen bekommen, bis sie sich schließlich ganze 20 Mal in einer Stunde übergeben musste, so dir Mutter. Der Weg ins Krankenhaus war unausweichlich.  

Unzählige Male sei die kleine Sophia bereits in ärztlicher Behandlung gewesen, sogar Eltern anderer Kinder hätten sie in sozialen Netzwerken gemobbt, weil „sie einfach so ein reines Herz hat“, schreibt Golledge. „Auch die Schule hat weggesehen, das Mobbing als irrelevant abgetan und als normales Verhalten sechsjähriger Kinder eingestuft. Das habe Sophia das Gefühl gegeben, sie sei selbst schuld.“

Mutter will aufrütteln

Golledge will mit ihrer Geschichte darauf aufmerksam machen, wie schlimm Mobbing enden kann – physisch und auch psychisch: „Das ist mein Kind, das nur eines von zu vielen ist, die das durchmachen. Bitte helft uns, ihre Geschichte zu teilen. Lasst uns ihr die Unterstützung geben, die ihr ihre Schule nicht geben konnte.“

Und die Reaktionen sind überwältigend. Knapp 260.000 Facebook-User haben den Post gelikt, fast 300.000 haben ihn geteilt und zahlreiche drücken in den Kommentaren Mitgefühl und Wut aus. 

Mittlerweile geht es Sophia wieder besser, und hat die Schule gewechselt – in ihrer neuen Klasse wird sie hoffentlich gute Freunde finden, die sie das Erlebte schnell vergessen lassen.

stol

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