Donnerstag, 27. August 2015

Ein Filmfestival zum Träumen

Unter dem Motto „Träume. Unmögliches möglich machen“ steht heuer das Filmfestival der Organisation für Eine solidarische Welt (oew). Fünf Filme erzählen interessierten Berufs- und Oberschülern von Menschen, die nie aufgehört haben zu träumen.

Berufs- und Oberschüler erwarten interessante Filme, die alle von Menschen erzählen, die ihre Träume nie aus den Augen gelassen haben. - Foto: oew
Berufs- und Oberschüler erwarten interessante Filme, die alle von Menschen erzählen, die ihre Träume nie aus den Augen gelassen haben. - Foto: oew

Um Träume, Durchsetzungskraft und Mut geht es beim zwölften Filmfestival der oew. Fünf Filme erzählen von Menschen, die ihre Träume nie außer Augen gelassen haben.

Die Filme  laufen in der Woche vom 9. bis 13. November jeweils im Filmclub Meran, im UFO Bruneck und im Forum Brixen. Am Freitag, 13. November wird der Gewinnerfilm um 20 Uhr im Forum Brixen gezeigt. Den Gewinnerfilm hat eine Jury aus fünf Oberschülern bereits im Vorfeld ausgewählt, er wird jedoch noch geheim gehalten.

Im Film "Selma" geht es um das Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA der 1960er-Jahre, "Heute bin ich Samba" erzählt um den Jungen Samba, der ohne gültige Dokumente aus Senegal nach Frankreich eingereist ist und sich dort ein besseres Leben aufbauen möchte.

Um den 84-jährigen Schüler Maruge in Kenia, der als ältester Grundschüler der Welt in die Geschichte eingegangen ist, geht es im Film "Der älteste Schüler der Welt", während es in "Pride" um das Schicksal von Bergarbeiter in Großbritannien geht, die bei einem langen Streik von einer schwul-lesbischen Aktivistengruppe aus London Unterstützung bekommen.

Der Film "Trash" thematisiert die Korruption von Politik sowie Polizei und erzählt vom Kampf dreier junger Menschen dagegen.

"Junge Menschen mit Visionen verändern die Gesellschaft  positiv"

"Für die Verwirklichung von Träumen braucht es in erster Linie Mut", erklärt Verena Gschnell, die das Filmfestival begleitet. Notwendig seien aber auch Einsatzbereitschaft und Verrücktheit. "Träumende Menschen geben niemals auf", ergänzt die oew-Mitarbeiterin. Menschen mit Visionen würden ungewöhnliche Begegnungen kreieren, neue Sichtweisen entwickeln, neue Lebensmöglichkeiten schaffen und mit einer frischen Art denken.

Das unterstreicht auch der Vorsitzende der oew Philipp Frener: "Junge Menschen sind voller Ideale und Hoffnungen", sagt er. Durch das Verwirklichen ihrer Träume brächten junge Menschen positive Veränderungen in die Gesellschaft. "Die brauchen wir dringend", plädiert Frener.

Vier Filme werden in deutscher, einer in italienischer und einer, in diesem Jahr neu, in englischer Sprache gezeigt. Interessierte finden alle Termine auf der Webseite www.oew.org.

Nachbereitung der Filme und Wettbewerb der Straßenzeitung "zebra."

Der Beitrag pro Schüler beträgt fünf Euro. Darin inbegriffen ist auch die Nachbereitung des Films durch Referenten der oew. Diese kommen mit Diskussionsmaterial in die Klasse und laden die Schüler auch dazu ein, sich mit einem Essay über Träume am Wettbewerb der Straßenzeitung "zebra." zu beteiligen.

Unter dem Motto "Schreib dich zebra." werden die Schüler eingeladen, sich mit ihren Träumen auseinanderzusetzen. Die fünf besten Aufsätze werden zwischen Mai und Oktober 2016 in der Straßenzeitung veröffentlicht. 

stol

stol