Else (Elisabeth) Kasseroler, in Frangart am 19. November 1920 geboren, und Max Unterhofer, geboren am 16. November 1921, hatten sich mitten in den schrecklichen Wirren des Zweiten Weltkrieges, am 14. März 1944 in der Kirche von St. Pauls das Jawort gegeben.25 Geladene waren Zeugen des Augenblicks, als Willi Kössler, Bürgermeister von Eppan, die Braut damals in die Kirche führte. Trauzeuge von Max war der Kriegskamerad Adolf Suhr.Kennen gelernt hatten sich Else und Max vor über sieben Jahrzehnten bei einer Bergwanderung über den Gantkofel. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick, die bis zum heutigen Tag anhält.1948 kam Tochter Irene zur Welt. Das Familienglück war mit der Geburt des Sohnes Christian (1950) komplett. Sie schenkten ihren Eltern drei Enkel, und zwar Evi (1975), Klaus (1979) und Anja (1985).Mittlerweile erfreut sich das Jubelpaar an den Urenkeln Sara, Moritz und Emily. Zusammen haben Else und Max – der jahrzehntelang als exzellenter Fachmechaniker für Traktoren in allen Tälern Südtirols bekannt und geschätzt war – schöne Zeiten erlebt, die überall gelegentlich aufkommenden Gewitterwolken schweißten die zwei nur noch fester zusammen.Die „Gnadenhochzeit“ – so wird der 70. Hochzeitstag bezeichnet – wollte man am Tag des einzigartigen Jubiläums feiern. Aufgrund eines Klinikaufenthaltes von Max musste aber alles ausgesetzt werden.Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.D/f_____________________________________________________________________________________________________________Lesen Sie mehr über ihre Hochzeit in den Wirren des 2. Weltkriegs in der Dienstag-Ausgabe der "Dolomiten".