Merkel sei das „Rückgrat“ der EU und trage das Schicksal des Euro auf ihren Schultern, erklärte „Forbes“ am Mittwoch. Das mache sie zur „Power-Frau Nummer eins“. Das Magazin sah Merkel in acht der vergangenen zehn Jahren ganz oben in der weiblichen Machthierarchie.Die Kanzlerin landete vor der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff. Auf dem dritten Platz lag Melinda Gates, die mit Ehemann und Microsoft-Gründer Bill Gates eine milliardenschwere Stiftung leitet. Es folgten US-Präsidentengattin Michelle Obama und die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton.Die Liste des US-Magazins zählt die hundert einflussreichsten Frauen aus Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Feldern auf. Neben der Facebook-Managerin Sheryl Sandberg (Platz sechs) finden sich auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde (Platz sieben), und die TV-Moderatorin Oprah Winfrey (Platz 13) in der Rangordnung wieder. Jüngste Vertreterin ist US-Popstar Lady Gaga mit 27 Jahren auf Platz 45, die Doyenne ist Großbritanniens Königin Elizabeth II. mit 87 Jahren auf Rang 40. apa/afp