Samstag, 03. Dezember 2016

Frau bringt ausgeliehenes Buch mit 63 Jahren Verspätung zurück

Buchrückgabe mit ein paar Jahrzehnten Verspätung: Eine britische Pensionistin hat ihrer früheren Schulbibliothek nach 63 Jahren ein Buch zurückgebracht. Sie hatte die „Reise mit einem Esel durch die Cevennen“ von Robert Louis Stevenson beim Aufräumen in ihrem Haus gefunden, wie die Bücherei am Freitag mitteilte.

Das hätte eine teure Angelegenheit werden können.
Das hätte eine teure Angelegenheit werden können. - Foto: © shutterstock

Laut Stempel hätte das Werk allerdings bereits 1953 an die North Walsham High School im englischen Norfolk zurückgegeben werden müssen. Die Frau hatte Glück: Die Schule berechnet keine Gebühren für überzogene Leihfristen. „Die Dame, die das Robert-Louis-Stevenson-Buch zurückgab entschuldigte sich, dass sie es nicht früher zurückgebracht habe – aber besser spät, als nie“, sagte Bibliothekarin Liz Sawyer.

Laut dem Guinness-Buch der Rekorde liegt die bisher höchste Strafgebühr für ein verspätet zurückgegebenes Buch bei umgerechnet 323 Euro. Dabei handelte es sich um ein 47 Jahre überfälliges Werk, dass die Tochter des Ausleihers 1955 an eine Bücherei im US-Staat Illinois zurückgab.

apa/afp

stol