Das dreiteilige oliv-grüne Plastikrohr erinnert an ein Teleskop. Aber statt Linsen hat der „Hirschruf“ innen nur einige Kunststoff-Kreuze zum Stabilisieren.Für Tasso Wolzenburg ist das Rohr ein Sportgerät. Der viermalige Deutsche Meister der Hirschrufer hält es in der Hand und erzählt: „Eigentlich wird es für die Ruf- und Treibjagd genutzt.“Ihm geht es aber nicht darum, die Hirsche vor die Flinte zu locken. Vielmehr will er seinen Besuchergruppen im siegerländischen Forsthaus Hohenroth (Nordrhein-Westfalen) eine Begegnung mit den Tieren ermöglichen.Am Freitag packt Wolzenburg seinen Hirschruf aber nicht im Wald aus, sondern in den Dortmunder Westfalenhallen. Auf der Messe „Jagd und Hund“ (4. bis 9.2.) will er vor einigen hundert Zuhörern mit lautstarkem Röhren und Brunftschreien seinen Titel verteidigen.Die Gewinner qualifizieren sich für die Europameisterschaft.dpa