3 Oscars für „12 Uhr nachts – Midnight Express“ (1978, Drehbuch), „Platoon“ (1986, Regie) und „Geboren am 4. Juli“ (1989, Regie), Blockbuster wie „JFK – Tatort Dallas“, „Wall Street“, „Natural Born Killers“, „Savages“ und „Snowden“ – das ist <b>Oliver Stone</b> (76), kontrovers diskutierter, aber auch viel prämierter Filmemacher. Seine Fans nennen den Sohn eines New Yorker Börsenmaklers, der gemeinsam mit dem späteren US-Präsidenten <b>George W. Bush</b> (77) an der Elite-Universität Yale studiert hat, genial. Seine Kritiker beschimpfen Stone als „Verschwörungstheoretiker“ und „Querkopf“. <BR /><BR />Nach Italien reist der Superstar öfters – vor allem zu den Filmfestspielen in Rom oder Venedig. Nun hat Oliver Stone eine Einladung nach Südtirol angenommen: <b>Sophy Pizzinini</b>, Präsidentin des Kulturvereins Alta Badia Art und Film Fest, und ihre Stellvertreterin <b>Silvia Bizio</b>, eine enge Freundin des Regisseurs, hatten diese ausgesprochen. Der Besuch in den Dolomiten war sozusagen eine Art „Preview“ auf das Kunst- und Filmfestival, das der Verein für den Sommer 2024 plant. <BR /><BR />Stone verbrachte gemeinsam mit seiner koreanischen Ehefrau <b>Sun-jung Jung</b> einige Tage im Hotel Ciasa Salares St. Kassian/San Ciascian in Alta Badia und erwanderte einige Berggipfel in der Umgebung. Er genoss beispielsweise das Panorama am Piz Sorega und am Piz La Ila, wo er auch die kulinarischen Spezialitäten in den Berghütten Bioch und Moritzino probierte.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="920473_image" /></div> <BR /><BR />In Begleitung des Bergführers <b>Diego Zanesco</b> erklomm er den Lagazuoi, wo ihm <b>Stefano Illing</b> auf 2750 Metern Meereshöhe von den Kämpfen auf diesen Gipfeln im Ersten Weltkrieg berichtete. Oliver Stone ließ es sich auch nicht nehmen, die Festung Tre Sassi am Valparola-Pass zu besuchen und den Präsidenten des Museums, <b>Loris Lacedelli</b>, zu treffen. Im Messner Mountain Museum am Kronplatz wurden der Regisseur und seine Frau vom Südtiroler Extrembergsteiger <b>Reinhold Messner</b> (78) persönlich empfangen und begleitet.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="920476_image" /></div> <BR /><BR />Während seines Aufenthalts genoss Stone nicht nur die Aussicht auf die Dolomiten, sondern auch die ausgezeichnete Küche des Tals, wie zum Beispiel im Restaurant Armentarola und im Hotel Ciasa Salares. <BR /><BR />Oliver Stone war von Land und Leuten in Alta Badia begeistert, und er ist überzeugt, dass das Festival im kommenden Jahr ein großer Erfolg sein wird. Einen spektakulären Ort für die Projektion der Filme hätte der Hollywood-Fachmann bereits gefunden: die Wiesen am Fuße des Sas Dlacia in St. Kassian.<BR />