Dienstag, 23. Juni 2015

Hollywood trauert um „Titanic“-Komponisten

Hollywood trauert um „Titanic“-Komponist James Horner. Allem Anschein nach kam der 61-Jährige am Montag beim Absturz seines Kleinflugzeugs in Kalifornien ums Leben.

James Horner
James Horner - Foto: © APA/EPA

Die Identität des getöteten Piloten wurde von den Behörden zunächst nicht offiziell bestätigt. Horners Anwalt, Jay Cooper, bestätigte allerdings der „Los Angeles Times“, dass das abgestürzte Flugzeug dem 61-jährigen gehört habe.

„Er hätte sich gemeldet“

„Wenn er nicht darin gewesen wäre, dann hätte er sich gemeldet“, so Cooper. Horners Assistentin Sylvia Patrycja schrieb auf Facebook: „Wir haben eine erstaunliche Person mit einem großen Herzen und einem unglaublichen Talent verloren. Er starb, während er das tat, was er liebte.“

Das US-Promiportal „TMZ.com“ berichtete, bei dem Absturz sei so gut wie nichts von dem Kleinflugzeug übrig geblieben. Außerdem habe es gebrannt.

Auf der Homepage ist ein Video zu sehen, das die Absturzstelle zeigen soll. Darauf ist verbrannte Vegetation auf mehreren Hundert Quadratmetern zu sehen. Nach Angaben der lokalen Behörden war die einmotorige Maschine vom Typ S312 Tucano MK1 gegen 9.30 Uhr Ortszeit abgestürzt.

Erfolgreicher Filmkomponist

Horner zählte neben John Williams und Hans Zimmer zu den erfolgreichsten Filmkomponisten der vergangenen Jahrzehnte. Für seinen Score zu „Titanic“ und Celine Dions Hit „My Heart Will Go On“ erhielt der US-Amerikaner 1998 zwei Oscars sowie zwei Golden Globes.

Weitere Gewinnchancen hatte der unprätentiöse Komponist, der für über 100 Werke die Musik schrieb, u.a. mit „Braveheart“, „Alien“, „Avatar“ oder „A Beautiful Mind“.

apa/dpa

stol