Samstag, 09. Dezember 2017

Kakao vereint Latsch

Die Initiative „sweet afFAIR“ der oew und der Südtiroler Weltläden rund um den fairen Handel mit der süßen Bohne machte am 9. Dezember im Vinschgau Halt.

Helene Schuler (Freiwillige des Weltladens Latsch), Christian Greis (Jugendcafé Chillout), Dolly Stecher (Leiterin Weltladen Latsch), Sabine Kaserer (Vertreterin der Südtiroler Weltläden), Marlene Steiner (KVW), Wally Fleischmann (KFS), Monika Linser, Annelies Oberhofer und Karin Pirhofer (Freiwillige des Weltladens Latsch) (v.l.n.r.).
Helene Schuler (Freiwillige des Weltladens Latsch), Christian Greis (Jugendcafé Chillout), Dolly Stecher (Leiterin Weltladen Latsch), Sabine Kaserer (Vertreterin der Südtiroler Weltläden), Marlene Steiner (KVW), Wally Fleischmann (KFS), Monika Linser, Annelies Oberhofer und Karin Pirhofer (Freiwillige des Weltladens Latsch) (v.l.n.r.).

Die Türöffnung des „schokoladigen“ Adventskalenders am 9. Dezember wurde zu einem Kakaofest der Latscher Verbände und Bevölkerung. Für sweet afFAIR arbeiteten im Jugendcafé Chillout Vertreterinnen und Vertreter des KVW, des Bildungsausschusses, des Jugenddienstes, des Katholischen Familienverbandes, der Pfarrei, der politischen Gemeinde und des lokalen Weltladens zusammen.

Genuss, Unterhaltung und Information

Die „Joyful Singers“ umrahmten die Veranstaltung mit passenden Liedern. Mehr als 70 Menschen kamen, genossen die Musik, den theatralischen und öffentlichen „Seitensprung“ mit fairer Schokolade von Marlies Untersteiner vom Schauspielkollektiv binnen-I, das Schaukochen von Schokolade, den heißen Kakao und informierten sich mittels Schokolade-Ausstellung über Daten und Fakten des Kakaoanbaus.

Wichtig: sich globaler Zusammenhänge bewusst werden

Pfarrer Johann Lanbacher lud die Bevölkerung ein, sich der Anbaubedingungen im Globalen Süden und der internationalen Zusammenhänge bewusst zu werden. Bürgermeister Helmuth Fischer, die Vorsitzenden des Bildungsausschusses Hannes Gamper und des Latscher Weltladens Richard Theiner unterstrichen die Wichtigkeit, beim Kauf von Produkten genau hinzuschauen und mit dem Kauf lokaler und fair gehandelter Produkte Verantwortung zu übernehmen.

Nur 1% der in Südtirol verkauften Schokolade ist fair gehandelt

Obwohl der Weltmarkt nach immer mehr Schokolade giert, steckt der Kakaoanbau an der Elfenbeinküste und in Ghana in der Krise. Um auf diese Tatsache aufmerksam zu machen, öffnen die Südtiroler Weltläden und die oew-Organisation für Eine solidarische Welt in der heurigen Adventszeit in 24 Südtiroler Ortschaften 24 besondere Türen. Ziel von sweet afFAIR ist es, Alternativen zur konventionellen Schokolade aufzuzeigen und den Wert und die Wichtigkeit fair gehandelter Schokolade aufzuzeigen.

Nächster Treffpunkt von sweet afFAIR ist am 10. Dezember in Naturns. Um 17 Uhr wird die Tür zum Pfarrheim geöffnet.

stol/bet

stol