Bekannte Fußballer, glamouröse Showgirls und prominente TV-Moderatoren stehen auf der „Schwarzen Liste“ der Kuriere, die Kunden häufig mit dem Fahrrad beliefern.„Diese Promis leben in Luxuswohnungen, doch man bekommt mehr Trinkgeld in Außenbezirken als in Nobelvierteln“, beklagten sich die Fahrer. Nicht einmal bei schlechtem Wetter würden die Promis den Essenslieferanten Trinkgelder geben. Zu den Geizigen gehören laut Liste etwa DJ Albertino, Paolo Cannavaro, Wanda Mara und viele mehr. Die Liste werde laufend aktualisiert, teilten die Fahrradkuriere auf Facebook zudem mit.Mit der Veröffentlichung der Namen der Promis wollen die Fahrradkuriere Essens-Lieferdienste wie Deliveroo und Foodora in Sachen Löhne unter Druck setzen. „Wir kennen die Adressen und die Gewohnheiten der Kunden. Wir können diese heiklen Daten gegen euch nutzen“, ist auf der Facebook-Seite der Fahrkuriergruppe „Deliverance Milano“ zu lesen, die für bessere Arbeitsbedingungen und eine Arbeitsversicherung kämpfen.apa/stol