<b>Von Stephan Niederegger</b><BR /><BR />Obwohl ihm von den Eltern die Musik schon in die Wiege gelegt worden war, ist er erst als „Spätberufener“ zum Singen gekommen: Seit rund 7 Jahren singt Klaus Gufler im Männerchor Neustift, seit 3 Jahren ist er Obmann des Chores. <BR /><BR />Als kleiner Bub hat er erste musikalische Gehversuche mit der Trompete bei der Bürgerkapelle Obermais und in der Musikschule Meran gemacht. Mit dem Umzug Ende der 1970er Jahre in die Bischofsstadt Brixen war die Musik für den jungen Klaus kein Thema mehr.<h3> Neue Wege, neue Herausforderungen</h3>Ursprünglich wollte Klaus Gufler Koch und später Tischler werden. Mit dem Besuch der Handelsschule und dem späteren Wirtschaftsstudium in Verona hat er schließlich einen ganz anderen beruflichen Weg eingeschlagen. Während seiner Schul- und Studienjahre hat er nebenbei und in den Sommermonaten als Tischler und Monteur gearbeitet und sich damit auch das Studium teilweise mitfinanziert. Über Direktor Konrad Palla kam er 1994 in die Raiffeisen-Familie – und ist dort 30 Jahre geblieben.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1004363_image" /></div> <BR />Dabei hat Klaus Gufler immer wieder neue Wege gesucht und neue Herausforderungen übernommen: „Sobald sich Routine einschleicht, wird es gefährlich“, ist er überzeugt. Daher habe ihn auch das Stelleninserat des Chorverbandes angesprochen, das ihm eine berufliche Veränderung ermöglichte und die einmalige Chance bot, sein Hobby zum Beruf zu machen: „Singen ist wie Urlaub“, sagt der Brixner – und freut sich jeden Montag auf die Singprobe in Neustift. Dort könne er abschalten. <h3> Aufbauen, bewegen, mitgestalten</h3>Die tolle Harmonie unter den Sängerkollegen und die Freude am gemeinsamen Singen lassen die Alltagssorgen und den Berufsstress vergessen. Seit kurzem singt Klaus Gufler auch bei „Choriosum“ mit.<BR /><BR /> Das Projekt „Sound of Südtirol“ stimme mit seinen Idealen von Heimat überein und erweitere den Horizont. Er will aber auch etwas aufbauen, bewegen und mitgestalten. <BR /><BR />Das heurige 75-jährige Gründungsjubiläum des Chorverbandes, das neue Jugendprojekt der „Singenden Klasse – singende Schule“, ein neues interaktives Liederbuch für Kinder und die großen rechtlichen Neuerungen im Bereich des Ehrenamtes stehen derzeit auf seiner Agenda.<BR /><BR />Um dafür fit zu sein, beginnt der 54-Jährige den Tag mit einem Morgenlauf. Er ist auch einige Marathons gelaufen. Heute ist für ihn das Laufen weniger Fitness, als viel mehr „physische und mentale Hygiene“. „Diese Morgenstunde gehört mir ganz allein“, sagt er. Ansonsten ist er gerne unter Menschen und mit Freunden unterwegs. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1004366_image" /></div> Er trifft sich im Winter mit Kollegen in der Sauna und im Sommer auf dem Golfplatz, ist mit anderen Freunden im August zum Sonnenaufgang in den Pustertaler Bergen unterwegs. Mit seinem früheren Berufskollegen Anton Josef Kosta aus St. Lorenzen verbindet ihn eine ganz besondere Freundschaft. <BR /><BR />Gemeinsam machen sie immer wieder ausgedehnte „Pilgerfahrten“ mit dem Rad und sind dazu tagelang unterwegs.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1004369_image" /></div> <h3> Mit der Harley einen Jugendtraum erfüllt</h3>„Ich bin gerne in der freien Natur, zu jeder Jahreszeit“, ergänzt der leidenschaftliche Sportler. Kaum eine Sportart ist ihm fremd: „Ich mache fast alles, aber nichts perfekt“, schmunzelt er und erzählt vom Wandern, Schwimmen, Radfahren, Golfen, Skifahren, Schneeschuhwandern, vom Langlaufen und Skitourengehen. Nun hat er sich auch einen Jugendtraum erfüllt: Vor einem Jahr hat er sich eine Harley-Davidson gekauft und genießt mit seiner Partnerin Erika dieses spezielle Gefühl von „Freiheit und Abenteuer“.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1004372_image" /></div> Die Familie ist für ihn das Wichtigste im Leben. Dazu zählt er in erster Linie seine mittlerweile erwachsenen 3 „Buabm“ (Simon, Martin und Peter), seinen Vater Leo und seinen Bruder Paul sowie die Cousinen und Verwandten. Er ist gerne Gastgeber bei Familienfeiern und kocht dabei am liebsten selber zu Festtagen, Geburtstagen, Weihnachten oder Ostern – oder auch einfach eine Pizza am Sonntagabend.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1004375_image" /></div> <BR /><embed id="dtext86-63751220_listbox" /><BR />