Vor rund 20 Jahren startete er eine Ausbildung beim Privatsender Radio Hamburg. Danach wechselte er zum Fernsehen.Diesen Freitag (19.04.) erhält er im Europa-Park in Rust bei Freiburg einen Radio Regenbogen Award.Der private Sender zeichnet ihn als „Medienmann des Jahres 2012“ aus.Lanz, der seit rund einem halben Jahr die ZDF-Show „Wetten, dass..? moderiert, sprach darüber am Donnerstag im Interview der Nachrichtenagentur dpa.Frage: Was verbinden Sie mit dem Medium Radio?Lanz: Radio ist ein Lebensgefühl. Vielleicht das schönste, das ich je in den Medien erlebt habe.Frage: Sehnen Sie sich gelegentlich an die Zeit im Radio zurück?Lanz: Als Moderator beim Radio hat man drei entscheidende Vorteile: Keiner kennt dein Gesicht. Du kannst jeden Pickel der Welt spazieren führen. Und es ist völlig egal, ob dir die Haare zu Berge stehen. Diese Kombination ist ziemlich unschlagbar. Heute bin ich leidenschaftlicher Hörer. Ich nutze das Radio vor allem im Auto.Frage: Überreicht wird Ihnen der Radio Regenbogen Award von Frank Elstner. Was schätzen Sie an ihm?Lanz: Frank war immer ein Vorbild – nicht nur vor der Kamera. Wer sich mal die Mühe macht, ein wenig zu recherchieren, der wird feststellen, dass er bei fast jeder wichtigen Entwicklung und Innovation im deutschen Fernsehen die Hände im Spiel hatte. Das ist wirklich eine unglaubliche Lebensleistung. Abgesehen davon sieht er immer noch so aus wie der Lieblingsonkel, den wir alle immer gerne gehabt hätten.dpa