Mittwoch, 06. September 2017

Meer und Berge: Ein aktiver Sommer für 787 Kinder

Kurz vor Schulbeginn ging mit den Tschermser Erlebniswochen im Ultental das letzte Sommerprojekt des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) zu Ende - eines von zahlreichen Angeboten für insgesamt 787 Kinder und Jugendliche in ganz Südtirol.

Psairer Erlebniswochen. - Foto: KFS
Psairer Erlebniswochen. - Foto: KFS

Die Ferienwochen sind für viele Kinder eine Zeit, auf die sie sich das ganze Jahr über freuen“, weiß KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner. „Natürlich sind die Projekte immer mit großem Organisationsaufwand verbunden, doch im Familienverband versuchen wir, so viele Zweigstellen und Bezirke wie möglich zu überzeugen, eine Sommerbetreuung anzubieten. Nicht nur, um die berufstätigen Eltern zu entlasten, sondern Erlebnisse für Kinder zu schaffen, an die sie sich noch als Erwachsene erinnern.“

Klassisch: die Kinderkolonie

Jeweils fünf Wochen für Kindergarten- und Grundschulkinder, eine Woche für Jugendliche und eine Woche am Strand in Caorle umfasste das Ferienangebot in der KFS-Zweigstelle Riffian/Kuens und machte den Sommer zu einem unvergesslichen Erlebnis mit neuen Freundschaften, spannenden Abenteuern, Spielen, Naturerlebnissen und Platz für eigene Interessen und Kreativität.

Ohne Medien: die Erlebniswochen

In Tscherms waren es ebenfalls 12 Erlebniswochen, die mittlerweile aus dem Dorfleben nicht wegzudenken sind. Zwei davon verbrachten die jugendlichen Teilnehmer im urigen Ferienhaus „Pflanzer“ im Ultental. Inmitten der Natur wurden Smartphone, Fernseher und IPod nicht vermisst und es ließ sich auch ganz ohne dem fast selbstverständlichen Luxus zurechtkommen.

Alpin: der Erlebnissommer

Der Pseirer Erlebnissommer- erLeben - beGreifen - Spaß haben! feierte in diesem Jahr sein 15. Jubiläum. Acht Wochen Ferienbetreuung im Tal und eine Woche Hüttenlager im Jugendhaus Hahnebaum im alpinen Hochland haben das Team rund um Konrad Pamer wieder organisiert. Im Zentrum stand das Erleben des Alpenraums als Lebensraum, der Respekt vor der Natur aber auch die Bildung von Netzwerken, wie beim Besuch verschiedener lokaler Vereine, wie Hundestaffel, Bergrettung, Bäuerinnen oder Theaterverein.

Kreativ: Die Kinderwochen

In Algund gab es drei Wochen Kinderferien mit unterschiedlichsten Freizeitangeboten. Ausflüge in die nähere Umgebung, Besuche auf Höfen, Schwimmen, Wandern und Gemeinschaftsspiele sorgten für ein aktives Miteinander.
Unter der Leitung einer ausgebildeten Tanzpädagogin lernten die Kinder bei der Tanz- und Kreativwoche in Andrian Hip-Hop, Modern Dance und Musical kennen. Kreatives Spielen und Basteln stand für die 23 Grundschulkinder ebenfalls auf dem Programm.

Musikalisch: die Musicalwochen

Musikalisch ging auch die Musicalwoche in Laas über die Bühne. Werte wie Rücksichtnahme, Solidarität, Freude an der Bewegung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wurden vermittelt, genauso wie Eigeninitiative und Erfindergeist. Aufgeführt wurde das Musical „Ich gehe jetzt fischen“. Rund 40 Kinder aus Laas und Umgebung erzählten in einfachen Texten und eingängigen Liedern die Geschichte von Jesus, der nach seiner Auferstehung den Jüngern beim Fischen begegnet. Das Josefshaus war bei der Vorführung bis zum letzten Platz besetzt.

Mit dem KFS als Trägerorganisation wurden vom 3. Juli bis 1. September insgesamt 38 betreute Wochen angeboten. 61 junge Betreuer waren bei der Planung und Ausführung der vielfältigen Programme im Einsatz und 11 Referenten brachten den Kindern und Jugendlichen ihr Fachwissen näher. 

stol

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