Perkeo wurde 1702 in Salurn geboren und arbeitete als Knopfmacher. Aufgrund seines Zwergenwuchses entdeckte ihn der Heidelberger Kurfürst Karl III. Philipp, der auf der Durchreise war, und nahm ihn als Hofnarr bei sich auf.Da er so ein lieber Geselle, und vor allem äußerst trinkfest ist, stieg er bald zum Mundschenk auf und war verantwortlich für den Inhalt des kurfürstlichen Weinkellers. Und weil er auf die Frage, ob er noch ein Glas Wein wolle, stets mit „perché no?“ antwortete, nannte man ihn Perkeo. Nach vielen Jahren in Heidelberg hat er Deutschland satt und kommt zurück in seine alte Heimat. Am Unsinnigen Donnerstag, 11. Februar, um 11 Uhr überreicht ihm der Erste Bürger Salurns den Schlüssel zur Gemeinde, auf dass er im Dorf für Recht und Ordnung sorgen kann. Am Samstag, 13. Februar, zieht er ab 13 Uhr mit seinem Gefolge durch das Dorf, um die Salurner zu begrüßen. Auf seinem Wagen mit seinem Weinfass aus Heidelberg, begleitet von seinem Gefolge, zieht er durchs Dorf. Die Leibärzte, die er wegen seiner Krankheit immer dabei hat, schauen ob alle Salurner gesund sind. Sein Mundschenk reicht ihm seinen Weinpokal, der Hofkantor singt zu seinen Ehren. Außerdem seine Geliebte, Comtesschen Dorothee, seine Leibärzte, sein Hofkantor und sein Gesinde. Perkeos Plumpsklo wird auch mitgeführt: Wer 20 Liter Wein am Tag trinkt, muss oft aufs „Häusl“. Die Salurner Handwerker heißen ihn willkommen, ebenso die Cembrane auf der Suche nach einem Bräutigam. Die Zigeuner vom Stainhausertol tanzen und die Zogglermusig spielt. Das Punggamandl ist wieder lebendig und versucht die Salurner anzuschwindeln. Auch das Skiparadies Madrut wird seine Vertretung schicken. Das Punggamandl ist wieder lebendig und versucht die Salurner anzuschwindeln, der Patzeber kommt, von seinem Geist verfolgt, von der Haderburg herunter. Am Faschingsdienstag gibt Perkeo den Schlüssel wieder an den Bürgermeister zurück. Die Salurner sind unregierbar, der Schlüssel wird wieder an „Meister Giorgio“ zurückgegeben