Auf einem markanten Hügel des sich zwischen Etschtalfurche und Überetsch hinziehenden Mitterbergkammes gelegen, zeigt sich die Leuchtenburg weithin sichtbar sowohl zum Gebiet zwischen Branzoll und Auer als auch zur Kalterer Gegend hin. Hinsichtlich der Gemeindezugehörigkeit steht die Burg hingegen auf Grund und Boden von Pfatten.<BR /><BR />Der Beginn des relativ kurzen Burgweges befindet sich im Bereich des nach einem nahen Weinhof benannten Kreithsattels, der sowohl von Auer wie von Kaltern her mit dem Fahrzeug erreicht werden kann. Von da aus ist die Burg in relativ kurzem Aufstieg erreichbar.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="830390_image" /></div> <BR /><BR />Aber Gehfreudige können auch eines der genannten Dörfer als Ausgangspunkt wählen, und ich schlage hier als Alternative zum Weg von Kaltern her die Route von Auer aus vor, wobei bis zum Kreithsattel freilich der Straße gefolgt werden muss. Diese Strecke ist abwechslungsreich und in mehrfacher Hinsicht interessant. So ziehen die markanten Porphyrgestalten der Roßzähne unseren Blick auf sich, wir überqueren die Autobahn und die breite Etsch und dann erreichen wir, nun auf Gemeindegebiet von Pfatten, das bekannte Landesversuchszentrum Laimburg, wo auch bedeutende archäologische Funde getätigt wurden. Auch befinden sich Sedimente feinsten Sandes aus der Eiszeit am Hang und höher oben ragt die Ruine der Laimburg empor, bevor der Kreithsattel mit seinen Rebanlagen erreicht ist und uns idyllische Waldwege zur Leuchtenburg führen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="830393_image" /></div> <BR />Die Beringburg, der 2 ummauerte Areale vorgelagert sind, stammt aus der Zeit um 1200. Sie besteht aus einer überaus mächtigen, zinnenbestückten Ummantelung, innerhalb welcher sich die Wohntrakte befinden. Im 14. Jahrhundert in Händen der Herren von Rottenburg, wurde sie in der Folge zwar aufgegeben, aber das gewaltige Mauerwerk hat die Zeiten bis heute überdauert.<BR /><BR />Man kann die hier beschriebene Strecke vom Bahnhof Auer bis zum Kreithsattel zu Fuß als auch mit dem eigenen Fahrzeug zurücklegen. In jedem Fall lässt sie uns einen Teil Südtirols kennenlernen, an dem man sonst meist achtlos vorbeifährt.<h3> Die Tour im Überblick</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="830396_image" /></div> <BR /><BR /><Gotham_Bold>Wegverlauf:</Gotham_Bold> Vom Bahnhof in Auer (222 m) den Straßenschildern „Laimburg“ folgend auf der nach Pfatten führenden Straße nordwärts und die Autobahn und Etsch überquerend zum Versuchszentrum Laimburg am Ostfuß des Mitterberges. Dann auf der Straße bergan und, vor-<BR />bei an der Burgruine Laimburg, hinauf zum Kreithsattel (382 m; ab Auer ca. 1<EinHalb></EinHalb> Std.; wer mit dem Auto kommt, findet westseitig etwas tiefer einen Parkplatz; ca. 300 m). Nun südwärts an einem Haus vorbei zum Wald, teils auf dem breiten Forstweg, teils auf dem alten Burgweg (Markierung 13) hinauf zu einem Wegkreuz; hier links ab und auf dem markierten Steig durch Gebüsch hinauf zur Leuchtenburg (575 m; ab Bahnhof Auer ca. 2 Std., ab Kreithsattel bzw. Parkplatz westlich darunter ca. <DreiViertel></DreiViertel> Std.). – Abstieg: Über den beschriebenen Aufstiegsweg (bis zum Bahnhof Auer etwa 1<EinHalb></EinHalb> Std.).<BR /><BR /><Gotham_Bold>Höhenunterschied:</Gotham_Bold> ab Bahnhof Auer 353 m, ab Parkplatz beim Kreithsattel ca. 270 m.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Gesamtgehzeit:</Gotham_Bold> ab dem Bahnhof Auer ca. 3<EinHalb></EinHalb> Std., <BR />ab Kreithsattel ca. 1<EinHalb></EinHalb> Std.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Orientierung und Schwierigkeit:</Gotham_Bold> Leicht und problemlos, großteils allerdings auf Asphaltstraße; im Bereich der Ruine erhöhte Vorsicht <BR />walten lassen!<BR /><BR /><Gotham_Bold>Wanderkarten 1:50.000:</Gotham_Bold> Kompass, Blatt 74 (Südtiroler Weinstraße–Unterland) – <Gotham_Bold>1:25.000:</Gotham_Bold> Tabacco, Blatt 049 (Südtiroler Weinstraße)