Montag, 10. August 2015

Von wegen Papst: Franziskus‘ Traumberuf

Papst Franziskus wollte in seinen Jugendjahren Medizin studieren und hatte seiner Mutter versprochen, Arzt zu werden.

Foto: © LaPresse

Seine Mutter Regina entdeckte jedoch, dass er nicht Medizin, sondern Theologie studierte, um Priester zu werden.

Auf den Vorwurf der Mutter, er habe sie angelogen, antwortete Jorge Mario Bergoglio laut seinem Neffen Jose Ignacio Bergoglio: „Ich habe nicht gelogen, ich werde Arzt für die Seele“.

Jose Ignacio berichtete im Interview mit der spanischen Tageszeitung „ABC“, die von dem vatikanischen Blatt „L ´Osservatore Romano“ übernommen wurde, dass die Mutter des künftigen Papstes nicht gut auf den Beschluss des Sohnes reagiert hatte, Priester zu werden.

„Sie dachte, sie würde ihren ältesten Sohn verlieren. Als sie den Beschluss akzeptiert hatte, war sie aber glücklich. Mein Onkel hatte meiner Großmutter versprochen, dass er Medizin studieren würde, doch am Schluss hat er beschlossen, Seelen zu heilen“, berichtete Jose Ignacio Bergoglio.

Sein Onkel habe stets leidenschaftlich gern für Freunde gekochte, vor allem Gerichte aus Italien, der Heimat seiner Eltern. „Heute kocht der Papst nicht mehr. Er steht um vier Uhr früh auf, macht sich sein Bett, betet und beginnt zu arbeiten“, berichtete der Neffe. Der Papst sei ein „aufmerksamer und fürsorglicher Onkel“, der ihm stets gute Ratschläge gegeben habe.

apa

stol