Montag, 15. Juni 2015

Wie funktioniert Zeh-Wrestling? Der Weltmeister weiß es!

So sehen Sieger aus. Alan Nash ist frischgebackener Weltmeister und zwar im Zeh-Wrestling. Eine Disziplin erfunden in England für Engländer.

So sehen Sieger aus. Alan Nash ist frischgebackener Weltmeister und zwar im Zeh-Wrestling
So sehen Sieger aus. Alan Nash ist frischgebackener Weltmeister und zwar im Zeh-Wrestling

"Es ist toll, dass es wenigstens eine Sportart gibt, in der die Engländer immer gewinnen. Überall sonst verlieren wir oder landen zufällig mal einen Glückstreffer. Hier ist uns der Sieg garantiert, besonders wenn ich mitmache", sagt "Nasty Nash" - der gemeine Nash, der seine Gegner ins Angst und Schrecken versetzen will.

Am Samstag holte er bereits zum 12. Mal  den Weltmeistertitel.

Ein paar Freunde in Nordengland haben die Sportart 1976 erfunden. Ähnlich wie beim Armdrücken geht es beim Zeh-Wrestling darum, den gegnerischen Fuß zu Boden zu bringen. Zwei Gegenspieler stehen sich in drei Runden gegenüber. Erst der rechte Fuß, dann der Linke und noch mal der Rechte.

Wie bei anderen Sportarten gibt es auch beim Zeh-Wrestling feste Regeln. 

Die Meisterschaften werden für Männer und Frauen getrennt ausgetragen. Vor dem Wettkampf untersucht eine Krankenschwester alle Zehen. Dann kann's los gehen.

"Es ist toll, Zeh-Wrestling Weltmeister zu sein! Ich fühle mich ein bisschen, wie ein Botschafter meines Landes", so Nash, der auch im kommenden Jahr den Titel verteidigen will.

reuters/stol/ker

stol