Was das für uns bedeutet, hat uns Neuromentaltrainerin Doris Ebner erklärt.<BR /><BR />Eigentlich ist es doch ganz einfach: Unsere Augen zeigen uns unsere Umgebung, unsere Ohren nehmen Geräusche, Klänge und Töne wahr, an unsere Nase dringen all die Gerüche, die gerade in der Luft liegen, unsere Hände und unsere Haut geben uns die Möglichkeit, mit unserer Umwelt direkt in Kontakt zu treten, und über unseren Mund können wir Geschmack erkennen und zuordnen. Aus alledem ergibt sich ein Bild der Wirklichkeit, das wir meist nicht infrage stellen. Auf unsere Sinne können wir uns ja schließlich verlassen. Oder?<BR /><BR />Die Antwort lautet ganz klar: Jein! Zwar stimmt es sehr wohl, dass unsere Sinnesorgane unser Fenster zur Außenwelt bilden. Die Wahrnehmung der unzähligen Botschaften, die uns über diese Kanäle rund um die Uhr erreichen, ist jedoch ein hochkomplexer Prozess, der weit über die bloße Aufnahme sensorischer Reize hinausgeht. <BR /><BR />Sind letztere nämlich erst einmal bei uns angekommen, müssen sie in einem zweiten und dritten Schritt organisiert und in einen größeren Zusammenhang eingeordnet werden. Dabei stellt unser Gehirn Verbindungen her – zu bereits vorhandenem Wissen sowie gespeicherten Erinnerungen, Überzeugungen, Prägungen und Gedanken. <BR /><BR />Gleichzeitig wird der eingehende Reiz einer Interpretation und Bewertung unterzogen, auf die oftmals eine mitunter wenig rationale, dafür aber umso subjektivere Reaktion folgt. Die meisten dieser Vorgänge laufen unbewusst ab, nur ein winzig kleiner Bruchteil kommt in unserem Bewusstsein an.<h3> Ein ganz normaler Zauber</h3>Von unseren individuellen Anlagen beeinflusst wird jedoch nicht nur die Art und Weise, WIE wir etwas wahrnehmen; auch das, WAS wir sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, wird sorgfältig ausgesucht.<BR /><BR /> Erinnern wir uns an die 125 Bücher. Müssten wir alle darin enthaltenen Informationen speichern, kämen wir ziemlich schnell an unsere Grenzen. Deshalb kommen nur jene Botschaften bei uns an, die unsere Aufmerksamkeit erregen, weil sie aus irgendeinem Grund bedeutend für uns sind. <BR /><BR />Als Filter fungieren auch hier wieder unsere Erfahrungen, Bedürfnisse und Vorlieben. So sieht jemand, der sich für ein bestimmtes Auto interessiert, plötzlich nur mehr Fahrzeuge ebendieses Modells. <BR /><BR />Wer hingegen zur Überzeugung gelangt ist, dass er das Glück verdient, dem tun sich wie aus dem Nichts ungeahnte Möglichkeiten auf. Magie? Keineswegs! All das war auch vorher schon da. Was sich verändert hat, ist nur die Wahrnehmung. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001611_image" /></div> <BR /><BR /><embed id="dtext86-63645432_listbox" />