Donnerstag, 29. Juni 2017

Zebrafohlen im Wiener Tiergarten Schönbrunn geboren

Ein Zebra-Fohlen ist in der Nacht auf Mittwoch im Wiener Tiergarten Schönbrunn zur Welt gekommen. Ob Stute oder Hengst, war bis Donnerstag noch nicht eruiert. Die Freude im Zoo ist jedenfalls groß, denn die letzte erfolgreiche Nachzucht bei den Zebras lag schon 13 Jahre zurück.

Das Zebra-Baby aus Schönbrunn. -Foto: Reuters/Screenshot
Das Zebra-Baby aus Schönbrunn. -Foto: Reuters/Screenshot

„Das Fohlen ist wohlauf. Es trinkt brav und Mutter Wendy weicht ihm nicht von der Seite. Nähert sich Vater Enzo und will es beschnuppern, macht sie ihm sprichwörtlich Beine“, berichtete Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Kleines Zebra auf Erkundungstour

Als die Tierpfleger Mittwochfrüh zu Dienstbeginn zum Gehege kamen, war das Kleine bereits da. Mittlerweile geht es in Begleitung des Muttertiers schon auf Erkundungstour.

Die Tragzeit bei Zebras beträgt rund ein Jahr. Ein Neugeborenes wiegt etwa 25 Kilogramm. In ihrem Verbreitungsgebiet, den afrikanischen Savannenlandschaften südlich der Sahara, ernähren sich Zebras von nährstoffarmen Gräsern und Kräutern.

Jedes Tier hat individuelle Fellzeichnung

Das Jungtier wird rund acht Monate gesäugt. Ihr auffälliges Streifenmuster macht die Tiere in der heißen, flimmernden Luft ihrer Heimat für Fressfeinde schwer erkennbar. Jedes hat eine individuelle Zeichnung und die Mitglieder einer Familie erkennen sich am jeweiligen Muster.

In Schönbrunn lebt seit fast 80 Jahren die Unterart der Burchell-Zebras. Ihr typisches Merkmal sind braune „Schattenstreifen“ zusätzlich zur charakteristischen schwarzen Musterung.

apa

stol