Sonntag, 11. Januar 2015

Zett: Mit frischem Wind ins neue Jahr

Neue Jahreszahl, neue Ideen und neuer Chef: Südtirols meistgelesene Sonntagszeitung setzt auf frische Impulse. Mit Lukas Benedikter an der Spitze startet die Zett ab dem heutigem Sonntag in ein überaus lesenswertes, interaktives und spannendes Jahr 2015.

Das neue Zett-Team rund um Chefredakteur Lukas Bendikter (M. vorne): Christoph Höllrigl, Alex Zingerle, Pauli Hintner, Johannes Vötter und Martina Hofer (v.l.).
Das neue Zett-Team rund um Chefredakteur Lukas Bendikter (M. vorne): Christoph Höllrigl, Alex Zingerle, Pauli Hintner, Johannes Vötter und Martina Hofer (v.l.).

Die Stabübergabe ist erfolgt: Lukas Benedikter folgt mit der Ausgabe vom 11. Jänner auf Klaus Innerhofer als neuer Zett-Chefredakteur. Benedikter war bislang Redaktionsleiter der Dolomiten-Außenredaktion Meran. Zum Auftakt sprach der neue Zett-Chef mit STOL über seine Pläne, sein Team und seine Ideen, mit denen er die junge Leserschaft ansprechen will.

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Südtirol Online: Mit welchen Zielen verknüpfen Sie Ihren Antritt bei Südtirols Sonntagszeitung Nummer eins?

Lukas Benedikter: Hauptziel ist, den Spagat zwischen der gewohnt aktuellen Berichterstattung und spannenden Lesegeschichten zu schaffen. Wir möchten möglichst viele Menschen in die Zeitung bringen und ihre Geschichten aufzeigen.

STOL: Werden auch inhaltlich neue Akzente gesetzt?

Benedikter: Ja. Am Sonntag haben die Leser noch Zeit sich mit der Zeitung zu befassen, daher denke ich, dass es gerade über Hintergrundberichte möglich ist, sie an die Zett zu binden.

Derzeit schaut die ganze Welt nach Paris. Für die aktuelle Ausgabe hat die Zett also mit Südtirolern gesprochen, die sich in Paris aufhalten – aus beruflichen Gründen, oder bereits länger dort leben. Diese erzählen, wie sie die vergangenen Tage miterlebt haben und die Stadt das grausame Massaker verarbeitet.

Zudem ist es unserer Redakteurin Martina Hofer gelungen, Zett-Miss Südtirol 2009 Petra Colafati Details über ihre Teilnahme an „Der Bachelor“ zu entlocken. Obwohl die Eppanerin zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, geht sie im Gespräch näher auf ihre Beweggründe ein, an der Sendung im deutschen TV teilzunehmen. Die Leser können also gespannt sein …

STOL: Wie will Ihr junges Team die junge Leserschaft ansprechen?

Benedikter: Zum einen möchten wir interaktiv tätig sein, die Internetmedien nutzen - etwa das Zett-epaper, um Anregungen zu streuen. Zum anderen wollen wir mit bestimmten Themen aus den Bereichen Musik, Szene und Kino punkten, aber natürlich auch mit besonderen, ansprechenden Personen für Interesse beim jungen Publikum sorgen.

Da sich der Leser in der heutigen Gesellschaft immer weniger Zeit nimmt, die Zeitung zu rezipieren, muss es unser Anliegen sein,  viele Einstiegsmöglichkeiten zu schaffen, die Informationen portionsweise und in der gewohnten Qualität zu vermitteln.

STOL: Auch in Sachen Team hat sich einiges getan …

Benedikter: Wir sind mit einem teilweise neuen Team gestartet, das sich aus bewährten Kräften und neuen Redakteuren zusammensetzt. Zudem haben wir Hilfe von außen über Kompetenzzentren, die im Entstehen begriffen sind und uns mit Informationen beliefern. Es ist eine gute Mischung. Wir sein ein junges und engagiertes Team, das mit viel Enthusiasmus bei der Arbeit ist.

STOL: Einen Schlüssel zum Erfolg sehen Sie auch in der Nähe zum Leser?

Benedikter: Ganz genau. Leserbriefe spielen in einer Sonntagszeitung nicht so eine gewichtige Rolle, wie in einer Tageszeitung. Daher ist es uns sehr wichtig, dass wir Hinweise von außen bekommen, dass die Leser uns kontaktieren. Für uns als neues Team ist es vonnöten, dass wir Rückmeldungen erhalten, zu dem, was wir machen. Wir möchten, dass die Leser uns Kritik und Lob mitteilen, je nachdem, was angebracht ist.

Interview: Petra Kerschbaumer

stol