Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR />Nachdem wir letzthin den Westen und Osten des Landes besucht haben, empfehle ich hier eine Winterwanderung im inneren Passeiertal, nämlich zur Egger-Grub-Alm (auch Eggergrub geschrieben) bei Stuls.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984760_image" /></div> <BR /><BR />Stuls ist ein sonniges, bereits 1288 urkundlich erwähntes Dorf, dessen Häuser mit ihrer 1785 erbauten Kirche hoch über dem Tal auf einer ausgedehnten Hangterrasse liegen. Sie schauen gerade hinein ins Pfelderer Tal und weit hinaus bis ins Etschtal. <BR /><BR />Wir könnten zwar bis zur Gaststätte Morx Puite oder zu den Hochegghöfen auch mit dem eigenen Fahrzeug gelangen, doch für den Fall, dass dies wegen Eisbildung nicht ratsam erscheint, schlage ich vor, die Wanderung bereits im Dorfzentrum von Stuls zu beginnen und der Höfestraße zu folgen, die im Idealfall gut begehbaren Schneebelag trägt. <BR /><BR />Kleine Informationssäulen weisen die Route als „archäologischen Wanderweg“ aus und machen die urgeschichtliche Bedeutung dieser Gegend deutlich, in der unter anderem eine Bronzespitze, eisenzeitliche Mühlsteine und römische Münzen gefunden wurden. So führt unsere Wanderung nicht nur durch eine schöne Landschaft, sondern auch weit zurück in die Vergangenheit.<BR /><BR />Unser Aufstieg führt zuerst hinauf zur erwähnten Gaststätte Morx Puite und dann weiter hinauf zu den 3 seit 1418 urkundlich fassbaren Hochegg-Paarhöfen in nicht weniger als 1640 Meter Höhe – einer der höchsten und abgeschiedensten Weiler des Passeiertales.<BR /><BR />Hier beginnt der letzte Teil des Aufstiegs. In Kehren geht es durch steilen Bergwald empor. Da und dort säumen felsige Stellen mit Eiszapfen, grünen Sevensträuchern und gelben Flechten den Weg. Schließlich erreichen wir die Bergwiesen und die Gastschenke der Egger-Grub-Alm, die jeweils an den 3 letzten Wochentagen Einkehrmöglichkeit in fast 2000 Metern Höhe bietet. <BR /><BR />Geradezu berühmt ist hier die Aussicht über das Tal und die umliegenden Gipfel und Kämme. So überschauen wir bei guter Sicht sozusagen das ganze Passeiertal aus der Vogelperspektive, bevor wir schließlich unsere Schritte wieder talwärts lenken. <h3> Der Eggerhof</h3>Unsere Wanderung beginnen wir im Bereich der Kirche von Stuls. An den Wiesenhängen und bis hinauf zum Wald liegen mehrere Häuser und Höfe am Weg, und unter diesen, rechter Hand, der sehr stattliche, unter Denkmalschutz stehende Eggerhof, der 1562 als Marthof urkundlich erwähnt wird. Von ihm und dem heute nicht mehr existierenden Grubhof (1777 Gruobhof) hat die Egger-Grub-Alm, unser Wanderziel, ihren Doppelnamen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984763_image" /></div> <h3> Die Tour im Überblick</h3><BR /><Gotham_Bold> <div class="img-embed"><embed id="984766_image" /></div><BR />Wegverlauf:</Gotham_Bold> Anfahrt nach Moos in Passeier, auf der Timmelsjochstraße kurz weiter empor und dann rechts abzweigend hinauf nach Stuls (1315 m). Von dort westwärts der Beschilderung „Egger-Grub-Alm“ und der Markierung 14 folgend auf einer Höfestraße zuerst an Häusern und Höfen vorbei und dann durch Wald hinauf zum Gasthaus Morx Puite (1538 m, Samstag-Sonntag geöffnet, Parkmöglichkeit, hierher evtl. auch mit dem Auto; zu Fuß <DreiViertel></DreiViertel> Std.). Dann weiter hinauf zum Parkplatz in Höhe der Hochegghöfe (1640 m, Parkgebühr nur mit Münzen bezahlbar!) und von dort in knapp 1 Std. auf dem gebahnten Schneeweg in Kehren durch Wald hinauf zur Baumgrenze und zur Egger-Grub-Alm (1929 m; die Gastschenke geöffnet jeweils von Donnerstag bis Sonntag; ab Stuls 2 Std.). - Abstieg wie Aufstieg in 1 <EinHalb></EinHalb> Stunden. <BR /><BR /><Gotham_Bold>Höhenunterschied:</Gotham_Bold> 614 m <BR /><BR /><Gotham_Bold>Gesamtgehzeit:</Gotham_Bold> 3 <EinHalb></EinHalb> Std.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Orientierung und Schwierigkeit:</Gotham_Bold> Unschwierige Winterwanderung auf gebahnten Wegen. Dennoch Erkundigung bezüglich Wegzustand und Öffnungszeiten vor Antritt der Wanderung ratsam!<BR /><BR /><Gotham_Bold>Wanderkarten 1:50.000:</Gotham_Bold><BR />Kompass, Blatt 44 (Sterzing) <Gotham_Bold>- 1:25.000:</Gotham_Bold> Tabacco, Blatt 039 (Passeiertal)<BR /><BR />