Montag, 26. März 2018

Papst dankt Polizisten: Schutz gegen „Verrückte“

Papst Franziskus hat bei einer Audienz mit italienischen Polizisten den Sicherheitskräften für ihren Einsatz rund um den Vatikan gedankt. „Ihr arbeitet, um die Leute zu schützen. Ihr achtet, dass es keine Verrückten gibt, die Attentate verüben, die so viele Familie zerstören“, sagte Franziskus in einer Ansprache bei der Audienz in der Sala Clementina des Apostolischen Palasts.

Papst Franziskus hat bei einer Audienz den Sicherheitskräften für ihren Einsatz rund um den Vatikan gedankt.
Papst Franziskus hat bei einer Audienz den Sicherheitskräften für ihren Einsatz rund um den Vatikan gedankt. - Foto: © LaPresse

Die Polizei in Rom hat schärfste Sicherheitsvorkehrungen in der Ewigen Stadt in dieser Osterwoche angekündigt. Die Exekutive plant strenge Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen, Bahnhöfen und rund um den Vatikan. Auf Spürhunde und Videoanlagen will die Polizei verstärkt zurückgreifen, um einen reibungslosen Verlauf der Osterfeierlichkeiten zu garantieren.

Tausende Carabinieri, Polizisten und Soldaten sollen in Rom eingesetzt werden, um die U-Bahn-Stationen zu kontrollieren. Sie sollen insbesondere rund um das Kolosseum eingesetzt werden, wo Papst Franziskus am Karfreitagabend mit mehreren Zehntausend Menschen den Kreuzweg betet. Dort wurde eine weite Sperrzone angelegt.

Der Vatikan verschärfte ebenfalls die Sicherheitsmaßnahmen, um Anschlägen vorzubeugen. Auch tagsüber sollen die Kontrollen auf dem Petersplatz verstärkt werden. Die Zahl der Polizisten in Zivil, die den Platz bewachen, wird erhöht. Die Kontrollen an den Eingängen der Peterskirche anlässlich religiöser Zeremonien würden noch gründlicher sein, berichteten italienische Medien.

apa

stol