Freitag, 08. Juni 2018

Progress Group expandiert

Weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit hat sich die Brixner Progress Group zu einem Weltmarktführer entwickelt, und die Entwicklung geht weiter. Das Unternehmen baut Maschinen und Anlagen für die Betonfertigteilindustrie und liefert sie an Kunden in alle Kontinente. Damit dies gelingt, braucht es zielstrebige und couragierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und optimale Bedingungen in den Büros und Fertigungshallen.

Mike Ebner ist seit zehn Jahren bei Progress tätig.
Mike Ebner ist seit zehn Jahren bei Progress tätig.

Deshalb wird im Progress-Areal in der Brixner Industriezone bis zum Frühjahr/Sommer 2020 einiges entstehen: Direkt verbunden an das jetzige Bürogebäude wird ein siebenstöckiger Neubau errichtet. Gleichzeitig wird mit dem Bau einer doppelstöckigen Halle begonnen, damit auch die Techniker beste Arbeitsbedingungen vorfinden. Zur neuen Halle kommt noch eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen und die Neugestaltung des Parkplatzes.

Verbaut werden Betonfertigteile, die direkt von der Progress AG gefertigt werden. Dadurch kann auch der Kunde sich einen guten Einblick in die Art des Bauens verschaffen. Der Zubau schafft Platz für rund 200 zusätzliche Mitarbeiter.

Ein Ambiente zum Wohlfühlen

Die großzügigen Open-Space-Büros schaffen Arbeitsplätze auf höchstem Standard. Große Fensterflächen sorgen für viel natürliches Licht, und durch den Einbau einer innovativen Progress-Audioklimadecke werden eine effiziente Schall-Absorbierung und ein angenehmes Raumklima erzielt.

Zu den Mitarbeitern, welche die hohe Qualität am Arbeitsplatz und die Chancen, die sich ihm bei Progress bieten, schätzen, gehört Mike Ebner, der 42- jährige Neustifter. Das Motto „Ideen umsetzen durch starke Mitarbeiter“ ist in den gut zehn Jahren, die er bei Progress beschäftigt ist, längst zu seinem geworden.

Gelungener Einstieg

Im Sommer 2007 bewarb sich Mike Ebner für die ausgeschriebene Stelle als Betriebstechniker. Nachdem er sich einen Überblick über die verschiedenen theoretischen und praktischen Anforderungen des Berufsbildes verschafft hatte, fing er im September bei der Progress Holding an.

„Ich fühlte mich zunächst wie vom Dorf in die Großstadt gekommen“, gesteht er. „Ich war zwar schon 32 Jahre alt, hatte eine zweijährige Allgemeinbildung am Realgymnasium „J. Ph. Fallmerayer“ genossen, anschließend die Fachlehranstalt für Industrie und Handwerk/Fachrichtung Elektrotechnik besucht und Erfahrungen in verschiedenen Betrieben gesammelt“.

Dank seiner vielseitigen Ausbildung und seiner Berufserfahrungen schaffte Mike Ebner den Einstieg rasch, doch gesteht er auch ein, dass es anfangs nicht so einfach gewesen sei, denn er fühlte sich immer gefordert und mit neuen Aufgaben konfrontiert. „Aber ich brachte die Bereitschaft mit, dazu zu lernen, Herausforderungen anzunehmen und voraus zu denken. Inzwischen mache ich meine Arbeit sehr, sehr gerne! Und es bereitet mir Freude und Genugtuung, sowohl eigene Ideen einzubringen als auch Ideen der Geschäftsleitung umzusetzen“.

Meine Arbeit

„Zu meinen Aufgaben zählen zum einen die laufenden Arbeiten, wie die Überwachung und Koordinierung von Reparatur- und Wartungsarbeiten an den Gebäuden und Infrastrukturen sowie die Mensaverwaltung.

Zum anderen, und das macht für mich den Reiz aus, sind es die Umbau- und Ausbauarbeiten der Büros und Hallen am Hauptsitz der Progress Gruppe in Brixen, sowie in allen Standorten in Südtirol und im Trentino.

Zudem leisten wir über die Grenzen hinaus stets Hilfe bei allen Progress Group Tochtergesellschaften, so bei EBAWE in Leipzig, Echo in Houthalen/Belgien, Tecnocom in Udine, Ultraspan in Winnipeg/Kanada und beim Service Center in Malaysia “, berichtet er mit einigem Stolz.

Langeweile gibt es nicht

„Für mich wäre es schlimm, wenn ich immer dasselbe machen müsste. Ich liebe die Arbeit, weil sie spannend und abwechslungsreich ist“, erzählt Mike weiter.

„Ein sehr großes Projekt war zum Beispiel der Neubau der TopHaus AG in Bozen: Wir schufen einen super funktionierenden Standort mit modernster Gebäudetechnik und Arbeitsplätzen auf höchstem Niveau. Interessant ist bei solchen Projekten auch immer die enge Zusammenarbeit mit externen Architekten und Planern. Dies erfordert eine gute Kommunikation untereinander und erweitert wiederum den eigenen Horizont“.

Kompetenzen, die Bewerber mitbringen müssen

Auch darüber spricht Mike Ebner gerne: „Es zählen Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Neues dazu zu lernen. Es ist wichtig, die gebotenen Chancen zu erkennen und zu nutzen.“

stol