Donnerstag, 03. September 2015

Renzi: Ende der Flüchtlingskrise nicht in Sicht

Premier Matteo Renzi hat am Donnerstag in Florenz seinen maltesischen Amtskollegen Joseph Muscat getroffen und mit ihm über den Flüchtlingsnotstand diskutiert. „Wir müssen einsehen, dass die Flüchtlingskrise noch lang dauern wird, voraussichtlich Wochen und Monate“, sagte Renzi.

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Der Regierungschef bekräftigte seine Forderung nach einem gesamteuropäischen Umgang mit der Flüchtlingsproblematik. „Europa darf nicht nur aus Regeln bestehen. Europa muss sein menschliches Gesicht zeigen“, erklärte Renzi.

Italien und Malta seien fest entschlossen, weiterhin Migranten im Mittelmeer zu retten. „Es gibt keine Alternative zur Rettung von Menschenleben. Das steht nicht in Frage. Wir können zwar nicht alle aufnehmen, doch wir versuchen alle Migranten im Mittelmeer zu retten“, kommentierte Renzi.

Auch Muscat drängte auf ein effizientes, gesamteuropäisches Asylsystem.

apa

stol