Mittwoch, 11. November 2015

Renzi für EU-Beitritt Albaniens, Serbiens und Montenegros

Der italienische Regierungschef Matteo Renzi hat sich für eine schnellere Aufnahme der Balkanländer in die EU ausgesprochen.

Foto: © LaPresse

"Die Union wurde nur nach Osten erweitert. Aber es war ein tragischer und historischer Fehler, die Balkanländer auszulassen. Die Aufnahme Albaniens, Montenegros und Serbiens in die Union müssen Priorität haben“, sagte er der „Welt“ (Online-Ausgabe vom Mittwoch).

Neben diesen drei Staaten bemühen sich auch Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und das Kosovo um Mitgliedschaft in der EU.

Angesichts der aktuellen Lage übte Renzi scharfe Kritik an den ostmitteleuropäischen EU-Partnern wegen ihrer Flüchtlingspolitik. „Die Westeuropäer haben einen politischen Preis für die Osterweiterung gezahlt. Es ist nicht in Ordnung, wenn diese Länder uns jetzt die Moral diktieren.“

apa/dpa

stol