„Den Premier wird Staatschef Sergio Mattarella aufgrund des Wahlergebnisses bestimmen. Fest steht, dass Premier Gentiloni seine Karten ausspielen kann“, sagte Renzi. Damit gab Renzi zu verstehen, dass er offenbar keine Hoffnung mehr auf eine Rückkehr in den Regierungssitz Palazzo Chigi hegt.Höchstes PD-Ziel sei jetzt Gentilonis Amtsverbleib. Politischen Beobachtern zufolge könnte es nach den Wahlen zu einer Großen Koalition aus PD und rechtskonservativer Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi unter Gentilonis Führung kommen.Am Wochenende hatte Gentiloni auch die Rückendeckung des ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi erhalten. In einer nicht einfachen Phase für Italien habe Gentiloni als Premier effizient gearbeitet, meinte Prodi bei einer Wahlveranstaltung der linken Kleinpartei „Insieme“ in Bologna. Die Splitterpartei aus Politikern des grünen und sozialistischen Lagers hat sich Renzis Mitte-Links-Bündnis angeschlossen.apa