Donnerstag, 01. Februar 2018

Russischer Geheimdienst tötet mutmaßlichen IS-Anhänger

Russische Spezialkräfte haben einen mutmaßlichen Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) getötet. Der Verdächtige habe sich bei dem Versuch einer Festnahme in Nischni Nowgorod nordöstlich von Moskau mit Waffen gewehrt, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB am Donnerstag mit.

Der Verdächtige habe sich bei dem Versuch einer Festnahme in Nischni Nowgorod nordöstlich von Moskau mit Waffen gewehrt, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB am Donnerstag mit.
Der Verdächtige habe sich bei dem Versuch einer Festnahme in Nischni Nowgorod nordöstlich von Moskau mit Waffen gewehrt, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB am Donnerstag mit. - Foto: © shutterstock

Nach Darstellung des FSB hatte der Mann einen Anschlag bei der Präsidentenwahl am 18. März geplant. Bei dem Verdächtigen wurden unter anderem selbst gebaute Sprengsätze, Schusswaffen und Munition gefunden, wie die Agentur Tass meldete.

Die Moskauer Behörden gehen davon aus, dass sich Tausende Menschen aus Russland sowie früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien dem IS oder anderen islamistischen Terrorgruppen angeschlossen haben. Seit dem Bombenanschlag auf die U-Bahn von St. Petersburg im April 2017 mit 15 Toten suchen die Sicherheitskräfte verstärkt unter Migranten aus Zentralasien nach mutmaßlichen Extremisten. Der Attentäter war damals ein junger Mann aus Kirgistan.

Der FSB teilt regelmäßig Festnahmen oder sogenannte Liquidierungen mit; die Angaben sind aber kaum überprüfbar.

dpa

stol