Sonntag, 29. Januar 2017

Trumps Sprecher verteidigt Einreisestopp

Der Sprecher von US-Präsident Donald Trump hat die massive Kritik an dem umstrittenen Einreiseverbot für viele Muslime zurückgewiesen.

Donald Trump
Donald Trump - Foto: © APA

Es gehe um die Sicherheit der Vereinigten Staaten, sagte Sean Spicer am Sonntag in einem Interview des Senders ABC. Man wolle sicherstellen, dass die Menschen, die ins Land kommen, den USA keinen Schaden zufügten. Trumps Dekret sei der erste Schritt auf dem Weg zu schärferen Kontrollen.

Trump hatte einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus Syrien, dem Iran, dem Irak, dem Sudan, Somalia, Libyen und dem Jemen verhängt. Flüchtlinge aus aller Welt sind für 120 Tage ausgesperrt, jene aus Syrien sogar auf unbestimmte Zeit. Der Erlass stieß in den USA und weltweit auf scharfe Kritik.

Gegner der Maßnahme führen an, dass Muslime damit unter Generalverdacht gestellt werden. Ein New Yorker Gericht bremste den Einreisestopp in der Nacht zum Sonntag. Der Gerichtsentscheid legt nahe, dass der Erlass gegen die US-Verfassung verstößt.

apa/dpa

stol