Montag, 30. April 2018

UN: 10 entführte humanitäre Helfer im Südsudan wieder frei

Im Bürgerkriegsland Südsudan sind 10 von Rebellen entführte Helfer wieder freigekommen. Die Mitarbeiter der Vereinten Nationen sowie weiterer Hilfsorganisationen seien mehr als 5 Tage lang in der Gewalt einer bewaffneten Oppositionsgruppe gewesen, teilten die UN am Montag mit.

Im ostafrikanischen Land war 2013, nur 2 Jahre nach Unabhängigkeit, ein Bürgerkrieg ausgebrochen.
Im ostafrikanischen Land war 2013, nur 2 Jahre nach Unabhängigkeit, ein Bürgerkrieg ausgebrochen. - Foto: © APA/AFP

Unter anderem habe das Internationale Komitee des Roten Kreuzes bei der Freilassung geholfen, sagte der UN-Nothilfekoordinator Alain Noudehou. Details nannte er nicht. Die 10 Südsudanesen sind demnach wohlauf.
Im ostafrikanischen Land war 2013, nur 2 Jahre nach Unabhängigkeit, ein Bürgerkrieg zwischen den Anhängern von Präsident Salva Kiir und den Unterstützern seines ehemaligen Stellvertreters Riek Machar ausgebrochen. Seither kamen Zehntausende ums Leben.

Immer wieder werden auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen entführt oder getötet, bislang kamen 100 Helfer ums Leben. Rund 4 Millionen Menschen – ein Drittel der Bevölkerung – sind bislang geflohen.

dpa 

stol